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Flyer KIT-Publikationsfonds

Flyer: KIT-Publikationsfonds - Freier Zugang zu Forschungsergebnissen Language: German
Filesize: 418 KB
Last Update: 2014/07

Flyer
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Publication Fund

Since 2011: DFG promotes scientific results in open access journals.
Forschen und Publizieren

 

Förderung des KIT

Das KIT gehört zu den ersten Forschungseinrichtungen, die mit Hilfe der DFG einen Publikationsfonds eingerichtet haben, aus dem Open Access-Artikelgebühren finanziert werden können.

Lesen Sie in den Förderkriterien,  welche Artikel gefördert werden und welche nicht ...

 

 

DFG-Förderprogramm "Open-Access-Publizieren"

DFGIm Rahmen des 2011 startenden Förderprogramms "Open-Access-Publizieren" unterstützt die DFG die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Open Access-Zeitschriften. Das Programm soll nachhaltige Strukturen der modernen Wissenschaftskommunikation befördern. In Open Access-Zeitschriften sind Publikationen sofort mit ihrem Erscheinen online frei zugänglich.

Die Finanzierung von Open Access-Zeitschriften erfolgt meist über Artikelbearbeitungsgebühren, die der Autor zu entrichten hat. Dabei werden 75% der anfallenden Publikationskosten durch die DFG übernommen. Die verbleibenden 25% werden zentral aus dem KIT-Eigenanteil finanziert, d.h. die Institute werden durch dieses Finanzierungsmodell entlastet. Der Publikationsfonds bietet finanzielle Anreize sowohl für jene Wissenschaftler und Fachgebiete, die Open Access als Publikationsmodell kennenlernen wollen, als auch für jene Wissenschaftler, die Open Access noch nicht in vollem Umfang nutzen.

 

Förderkriterien des KIT-Publikationsfonds (PDF deutsch | englisch)

  • Unter die Förderkriterien fallen:
    • Die Artikel erscheinen in Zeitschriften, deren Beiträge vollständig und unmittelbar mit Erscheinen über das Internet für Nutzer entgeltfrei zugänglich sind ("echte Open Access-Zeitschriften") und die im jeweiligen Fach anerkannten Qualitätssicherungsverfahren (peer review) anwenden (z.B. Zeitschriften, die im Directory of Open Access Journals aufgeführt sind)
    • Publikationen, bei denen die Artikelbearbeitungsgebühren 2.000 € pro Aufsatz nicht übersteigen.
      Durchschnittliche Artikelbearbeitungsgebühren: Die Durchschnittspreise pro Artikel, die über den KIT-Publikationsfonds gefördert wurden, betrugen in 2012: 1.250 € und in 2013: 1.150 €.
    • Eine Angehörige bzw. ein Angehöriger des KIT ist als submitting author oder als corresponding author für die Bezahlung von Artikelbearbeitungsgebühren in einer von ihr/ihm gewählten Open Access-Zeitschrift verantwortlich.
    • Publikationen, die aus Mitteln des Förderprogramms "Open-Access-Publizieren" der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert wurden, sollten in den Acknowledgments den Hinweis enthalten: We acknowledge support by Deutsche Forschungsgemeinschaft and Open Access Publishing Fund of Karlsruhe Institute of Technology.

    Falls die genannten Kriterien erfüllt sind, werden die Artikelbearbeitungsgebühren auf Antrag an die KIT-Bibliothek vollständig aus einem für diesen Zweck am KIT eingerichteten Fonds übernommen.

  • Nicht unter die Förderkriterien fallen:
    • Aufsätze, die parallel zur Veröffentlichung in einer subskriptionspflichtigen Zeitschrift gegen eine zusätzliche Gebühr online zugänglich gemacht werden können (z.B. Open-Choice-Modell von Springer). 
    • Publikationskosten, die aus Drittmittelprojekten beglichen werden können.

 

Bearbeitung der Autorengebühren und Autorenberatung

  • Für Fragen im Vorfeld der Veröffentlichung wenden Sie sich bitte an die zuständige Kollegin Frau S. Merkel.

 

Liste der bereits geförderten Artikel

Hier finden Sie eine Zusammenstellung der durch den KIT-Publikationsfonds geförderten Artikel.

 

 

NEU - NEW Initiative zur Offenlegung der Open-Access-Publikationsgebühren  
in Deutschland

Das KIT beteiligt sich an der Initiative der Bielefelder Universitätsbibliothek, die Informationen zu den gezahlten Open-Access-Artikelgebühren (APC) online frei zugänglich zu machen. Dirk Pieper und Najko Jahn, Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Bielefeld, koordinieren diese Initiative, die neben dem KIT mittlerweile auch durch die Universitäten von Duisburg-Essen, Hannover, Konstanz, Regensburg und der Max Planck Digital Library (MPDL) Beteiligung findet.

Die Daten sind auf dem GitHub-Repositorium von Najko Jahn (http://njahn82.github.io/unibiAPC/ und https://github.com/njahn82/unibiAPC), unter einer offenen Lizenz, in verschiedenen Visualisierungen grafisch aufbereitet. Die Grafiken zeigen sowohl die Entwicklung der APCs der letzten Jahre, als auch die (Gesamt)-Zahlungen der Einrichtungen an die verschiedenen Verlage auf.

Die Offenlegung der Ausgaben für Publikationsgebühren zielt darauf, dass ein gewisser Wettbewerb um deren Höhe forciert wird. Auf diesem Weg erhoffen sich wissenschaftliche Einrichtungen, langfristig die Preisentwicklung der APC überwachen und beeinflussen zu können.

Das Anliegen der Initiatoren und auch der datengebenden Einrichtungen ist es, die geleisteten Open-Access-Publikationsgebühren von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland für alle transparent und nachvollziehbar zu machen und vor diesem Hintergrund die Entwicklung des Golden Wegs – Open-Access-Publizierens zu befördern.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema sind folgendem Artikel zu entnehmen: www.heise.de/tp/artikel/43/43350/1.html.