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FAQ

Häufige Fragen und Antworten (FAQ) zum Open-Access-Publikationsfonds des KIT

 

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Wie wird der OA-Publikationsfonds finanziert?

Der OA-Publikationsfonds geht aus einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hervor und ist 2011 am KIT eingerichtet worden. Die Finanzierung erfolgt über DFG-Mittel und der Eigenanteil des KIT wird aus zentralen Mitteln bereitgestellt.

Was sind APCs (Article Processing Charges)?

"Article Processing Charges" (APC) sind Gebühren, die für das Open-Access-Publizieren eines Artikels in einzelnen OA-Journals erhoben werden. Diese APCs können vom Autor, von dessen Institut oder einem OA-Publikationsfonds (unter Berücksichtigung der Förderkriterien) entrichtet werden.

Wer oder was ist der "submitting" bzw. "corresponding author"?

Der "submitting" bzw. "corresponding author" ist in der Regel während des Publikationsprozesses für den Artikel verantwortlich und fungiert darüber hinaus als Ansprechpartner.

In dieser Funktion ist der "submitting" bzw. "corresponding author" bzw. dessen Institution für die finanziellen Belange verantwortlich.

Was versteht man unter "Goldenem Weg" bzw. "Platin Open Access"?

Beim "Goldenen Weg" werden für die Veröffentlichung in einer Open-Access-Zeitschrift APCs erhoben (s.o.). Beim "Platin Open Access" finanziert der Verlag die Zeitschrift auf anderem Wege und es fallen für Autoren bzw. ihren Institutionen keine Artikelgebühren an. Informationen dazu bietet u.a. das Directory of Open Access Journals DOAJ.

Mein Artikel soll in einer lizenzpflichtigen Zeitschrift Open Access erscheinen (Hybrid-Modell). Ist eine Förderung über den OA-Publikationsfonds möglich?

Nein. Das Freikaufen einzelner Artikel in einer lizenzpflichtigen Zeitschrift ist von der Förderung durch den Fonds ausgenommen.

Mein Artikel erscheint in einer lizenzpflichtigen Zeitschrift - in sechs Monaten wird er Open Access verfügbar sein. Ist eine Förderung über den OA-Publikationsfonds möglich?

Nein. Artikel die erst nach einer Embargo-Zeit Open Access zugänglich sind, werden nicht gefördert.

Ich möchte in einer reinen Open Access-Zeitschrift veröffentlichen. Allerdings fallen für die Vergabe einer CC-Lizenz zusätzliche Kosten an. Werden die Kosten trotzdem vom OA-Publikationsfonds übernommen?

Nein. Für die CC-Lizenzierung darf kein Zuschlag vom Verlag erhoben werden.

Der Artikel entstand im Rahmen eines Drittmittelprojekts. Übernimmt der OA-Publikationsfonds die Kosten?

Schon im Projektantrag sollten Mittel für die Publikation der Forschungsergebnisse berücksichtigt werden. Sollten die Drittmittel für die Publikationsgebühren nicht ausreichen, ist eine anteilige Finanzierung durch den Fonds bis zur Förderhöchstgrenze möglich.

Anhand welcher Kriterien wird geprüft, ob ein Peer Review-Verfahren bei der Zeitschrift angewandt wird?

Das Peer Review-Verfahren einer Zeitschrift kann von der KIT-Bibliothek nicht geprüft werden. Die Listung der Zeitschrift im DOAJ gibt Anhaltspunkte darüber, ob und ggf. welches Peer Review-Verfahren angewandt wird.

Prüft die KIT-Bibliothek die inhaltliche Qualität des Artikels?

Nein. Die Prüfung der inhaltlichen Qualität eines Artikels obliegt dem Verlag bzw. der Zeitschrift. Das Vorhandensein eines Begutachtungsverfahrens ist allerdings Förderkriterium des Fonds.

Wie lautet die korrekte Rechnungsanschrift?

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Name des Autors
Institut
Anschrift (Straßenangabe)

Wie lautet die Steuernummer / VAT-Nummer des KIT?

DE266749428.

Bitte geben Sie diese Nummer bei ausländischen Verlagen unbedingt an, da sonst die MWSt des Verlagslandes berechnet wird.

Was ist ein PSP-Element/Kostenstelle?

Das PSP-Element bzw. die Kostenstelle ist eine Nummer, die den Finanz-"Topf" Ihres Instituts zuordnet. Für Drittmittelprojekte gibt es in der Regel ein eigenes PSP-Element/Kostenstelle. Sollten Sie die Nummer nicht kennen, kann Ihnen Ihr Sekretariat weiterhelfen.

Welche Unterlagen müssen für die Finanzierung über den OA-Publikationsfonds vorlegen werden?

Vor der Kostenübernahme muss das "Antragsformular zur Kostenerstattung" durch den Autor ausgefüllt werden. Sind alle Förderkriterien erfüllt, reichen Sie die Rechnung, gedruckt oder als Email, bei KIT-Bibliothek ein: openaccess∂bibliothek.kit.edu

Was passiert, wenn die Mittel des OA-Publikationsfonds erschöpft sind?

Bei einer Überzeichnung des OA-Publikationsfonds am Ende des Haushaltsjahres wird das Defizit nach dem Verursacherprinzip anteilig auf die Förderempfänger umgelegt. Die Berechnung des Anteils ergibt sich dabei aus der Höhe des Defizits und der Höhe der jeweiligen Publikationsgebühr. Bitte prüfen Sie deshalb schon bei der Projektplanung und -beantragung, ob die Publikationsgebühren aus Drittmitteln gezahlt werden können.

Garantiert der OA-Publikationsfonds vor Einreichung des Artikels die Kostenübernahme?

Nachdem Sie das "Antragsformular zur Kostenerstattung" ausgefüllt haben, erhalten Sie von uns eine E-Mail mit der Zusage bzw. Ablehnung der Kostenübernahme. Bitte beachten Sie, dass unsere Förderzusage nur unter dem Vorbehalt gilt, dass sich die Verlagskonditionen nicht ändern und bei Rechnungsstellung die Förderbedingungen noch erfüllt werden.

Gibt es eine Beschränkung der Anzahl der Artikel, die ein Autor in einem Jahr einreichen darf?

Nein.

Die Rechnung wurde bereits durch das Institut bezahlt. Ist eine nachträgliche Kostenübernahme durch den OA-Publikationsfonds trotzdem möglich?

Wenn die formalen Förderkriterien erfüllt sind, können die Kosten auch nachträglich vom Fonds übernommen werden. Bitte wenden Sie sich wegen der Abwicklung direkt an uns: openaccess∂bibliothek.kit.edu.

Wo finde ich weitere Informationen zu Open Access?

Auf unserer Homepage finden Sie unter dem Punkt "Publizieren für KIT-Wissenschaftler" weitere Informationen zu Open Access am KIT. Außerdem gibt es mehrere E-Tutorials zum Thema Open Access.