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Laufende Projekte

Laufende Projekte unter Beteiligung der KIT-Bibliothek

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Ausbau des Onlinekurs "Informationskompetenz: Methodisch planen, recherchieren, schreiben"

Ausbau des Onlinekurs "Informationskompetenz: Methodisch planen, recherchieren, schreiben"
Ansprechpartner:

Diana M. Tangen, Andreas Hirsch-Weber 

Partner:

KIT-Bibliothek, Schreiblabor am House of Competence (HoC)

Starttermin:

November 2016

Endtermin:

Oktober 2018

Der preisgekrönte Onlinekurs ‚Informationskompetenz: Methodisch planen, recherchieren, schreiben‘ vermittelt Studierenden und Doktoranden/innen erstmals vollständig onlinebasiert alle Informationskompetenzen, die zur erfolgreichen Absolvierung einer Abschlussarbeit an technischen Universitäten und Hochschulen notwendig sind.  Aufgrund der großen hochschulinternen und -externen Resonanz plant die KIT-Bibliothek in Kooperation mit dem Schreiblabor des House of Competence (HoC) den Ausbau des Projekts mit folgenden Zielen bzw. Inhalten:

  1. Einbettung von Kurs-Modulen in fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen,
  2. Öffnung des Kursangebotes für andere Hochschulen,
  3. Anpassung der Übungsanteile zur Vergabe von ECTS-Punkten,
  4. Zielgruppenerweiterung,
  5. Begleitforschung.

Das Ausbauprojekt leistet damit einen substantiellen Beitrag dazu, einen hochschulübergreifenden Standard des digitalen Lehrens und Lernens im Bereich der Informationskompetenz aus bibliothekarischer und (schreib)didaktischer Perspektive zu setzen.

Implementierung eines modularen Forschungsinformationssystems

Implementierung eines modularen Forschungsinformationssystems
Ansprechpartner:

Regine Tobias

Partner:

KIT-Bibliothek, Forschungsförderung (KIT), Projekt-, Prozess- und Qualitätsmanagement (KIT), Allgemeine Services Verwaltungs-IT (KIT), Präsidialstab (KIT), Steinbuch Centre for Computing, Dienste-Entwicklung und Integration (KIT)

Starttermin:

Mai 2016

Endtermin:

April 2018

Alle Forschungsinformationen des KIT im Bereich von Publikationen, Drittmittelprojekten, Preisen, Patenten/Transferleistungen und Promotionen sollen zu einer Gesamtdarstellung des Forschungsoutputs aggregiert werden und für Auswertungen und das umfassende Berichtswesen des KIT, aber auch für die Darstellung der Leistungen von Forschenden des KIT auf Webseiten, in Lebensläufen, Projektanträgen etc. zur Verfügung stehen. Im Fokus des Projekts stehen sowohl eine effizientere Forschungsberichterstattung als auch die Schaffung von Mehrwerten für die Forschenden.

Entwicklung eines dezentralen elektronischen Laborjournals mit Repositorium-Anbindung

Entwicklung eines dezentralen elektronischen Laborjournals mit Repositorium-Anbindung
Ansprechpartner:

Dr. Claudia Kramer

Förderung:

DFG

Partner:

KIT-Bibliothek, Institut für Organische Chemie (KIT)

Starttermin:

Januar 2016

Endtermin:

Dezember 2018

In diesem Projekt soll über die Entwicklung von zwei eigenständigen IT-Systemen – elektronisches Laborjournal (ELN) und Chemie-Repositorium (Chemotion) – eine frei verfügbare Infrastruktur etabliert werden, welche neue Wege der Datenerhebung, des Datenmangements und der Bereitstellung der erhaltenen Informationen ermöglicht.

Das neue Modell sieht eine Kombination aus Erfassung und Dokumentation sowie Publikation und Speicherung von Datensätzen vor. Durch optimierte IT-Strukturen soll dem Verlust von Daten schon bei ihrer Entstehung im Labor vorgebeugt werden. Nötig ist hier im Einzelnen die Integration von Analytikgeräten in ein web-basiertes Laborinformations- und Management-System (LIMS) und die Programmierung einer elektronischen Planungs- und Management-Plattform für Reaktionen und deren Ergebnisse. Diese IT-Strukturen werden im Rahmen dieses Projektes entwickelt und in einem elektronischen (beweissicheren) Laborjournal zusammengefasst (ELN – Electronic Lab Notebook).

Die Speicherung und Indexierung, welche aktuell erst nach der Publikation von Daten über Journale oder Patente stattfindet, sollen schon direkt nach der Entstehung vorgenommen werden können. Hierzu wird das bestehende Repositorium Chemotion entsprechend weiter entwickelt.

bwDIM – bwDataInMotion

bwDIM – bwDataInMotion
Ansprechpartner:

Dr. Hans-Jürgen Goebelbecker

Förderung:

MWK Baden-Württemberg

Partner:

KIT-Bibliothek, Steinbuch Centre for Computing (KIT), FIZ Karlsruhe

Starttermin:

Januar 2016

Endtermin:

Juni 2018

bwDIM verfolgt einen vierstufigen Ansatz:

  1. Untersuchung zentraler Arbeitsprozesse der Forschenden bezüglich Archivierung, Publikation und Nachnutzung; Bestimmung bestehender Defizite auf Prozessebene und bei den technischen Basisdiensten (Gap-Analyse)
  2. Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Prozessoptimierung unter Nutzung der verbesserten bzw. ergänzten technischen Basisdienste
  3. Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Optimierung und Erweiterung der technischen Basisdienste 
  4. Validierung der Ergebnisse anhand bestehender Systeme und Nutzergruppen

 

Für diese Vorgehensweise kann bwDIM auf die Erkenntnisse der Projekte bwDataDiss, bwFDM-Communities, bwDataArchiv und RADAR zurückgreifen. Aus diesen abgeleitet ergeben sich mehrere Arbeitsschwerpunkte für bwDIM:

  • Bereitstellung geeigneter Submissionskanäle für die Datenarchivierung
  • Bereitstellung effizienter Zugänge zu kostengünstigen Archivierungssystemen
  • Bereitstellung bequemer Mechanismen zur Datenpublikation
  • Bereitstellung geeigneter Disseminationskanäle für archivierte/publizierte Daten
  • Sicherstellung einer durchgängigen Authentifizierung und Autorisierung

Die Kombination dieser Maßnahmen führt zu einer Standardisierung der Arbeitsprozesse im Bereich des Forschungsdatenmanagements – nicht nur zu einer höheren Akzeptanz, sondern auch zu Kosteneinsparungen in der Bereitstellung der Dienste.

bwFDM-Info – bwForschungsdatenmanagement-Info

bwFDM-Info – bwForschungsdatenmanagement-Info
Ansprechpartner:

Dr. Claudia Kramer

Förderung:

MWK Baden-Württemberg

Partner:

KIT, Universität HeidelbergUniversität HohenheimUniversität KonstanzUniversität Tübingen

Starttermin:

November 2015

Endtermin:

April 2017

Forschungsdatenmanagement (FDM) unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der einfachen Bearbeitung und nachhaltigen Speicherung aller Arten wissenschaftlicher Daten. Ausgehend von dem im Landesprojekt bwFDM-Communities identifizierten Bedarf erhalten Forschende durch bwFDM-Info gebündelte Informationen zu unterschiedlichsten Fragen im Umgang mit Forschungsdaten. Das Projekt gliedert sich in mehrere Kernbereiche:

  • Aufbau eines Informations-Web-Portals
  • Bereitstellung eines Planungsinstrumentes für Datenmanagement (DMPI)
  • Bündelung von Landes-E-Science-Initiativen im Bereich FDM

Lernraum-Entwicklung am KIT

Lernraum-Entwicklung am KIT
Ansprechpartner:

Friederike Hoebel

Links:
Förderung:

QS-Mittel

Starttermin:

April 2015

Endtermin:

März 2017

Das Projekt "Lernraum-Entwicklung am KIT" hat das Ziel, die Lernraum-Situation am KIT zu verbessern. Neben der Optimierung vorhandener Lernräume – also Räumen, die Studierende zum Selbststudium jenseits von Lehrveranstaltungen nutzen – sollen auch neue raumbezogene oder organisatorische Konzepte ausgelotet und prototypisch umgesetzt werden, z. B. die zeitweise Nutzung von Seminarräumen als Lernraum oder die Einführung eines Raumbuchungssystems.

Um zentrale und dezentrale Lernraum-Initiativen am KIT aufeinander abzustimmen und die Kommunikation darüber zu verbessern, wurde im Rahmen des Projekts die Stelle der Lernraum-Koordination eingerichtet, die organisatorisch an der KIT-Bibliothek angesiedelt ist. Die Handlungsfelder werden von einer interdisziplinär besetzten AG Lernraum diskutiert und durch Anstoß von Pilotprojekten ausgelotet. Mit dieser AG Lernraum soll die Partizipation der Einrichtungen und Statusgruppen ermöglicht werden.

bwDataDiss – Entwicklung einer Infrastruktur zur Beschreibung, Speicherung und Verknüpfung von Forschungsdaten und elektronischen Dissertationen

bwDataDiss – Entwicklung einer Infrastruktur zur Beschreibung, Speicherung und Verknüpfung von Forschungsdaten und elektronischen Dissertationen
Ansprechpartner:

Tobias Kurze

Förderung:

MWK Baden-Württemberg

Partner:

KIT-Bibliothek, Steinbuch Center for Computing (KIT), Universitätsbibliothek Freiburg, Rechenzentrum der Universität Freiburg

Assoziierte Partner: Center of Digital Tradition (CODIGT)

Starttermin:

Juli 2014

Endtermin:

September 2017

Im Zuge der digitalen Transformation der Wissenschaft wird an Forschende zunehmend der Wunsch herangetragen, die den Forschungsergebnissen zugrundeliegenden Forschungsdaten gemeinsam mit den Publikationen zu dokumentieren und zu archivieren. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen spricht sich in ihren „Grundsätzen zum Umgang mit Forschungsdaten“ unter anderem für deren langfristige Sicherung aus und bekennt sich zu den Grundsätzen des Open Access, da Forschungsdaten einen wichtigen Grundpfeiler wissenschaftlicher Erkenntnis darstellen und unabhängig von ihrem ursprünglichen Erhebungszweck vielfach Grundlage weiterer Forschung sein können. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) übernimmt diese Gedanken in ihren Empfehlungen zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis und fordert, die „Primärdaten als Grundlage für Veröffentlichungen sollen auf haltbaren und gesicherten Trägern in der Institution, wo sie entstanden sind, für zehn Jahre aufbewahrt werden.“

Vor dem Hintergrund der vorhandenen universitären Infrastrukturen und existierenden Workflows rund um die Ablieferung elektronischer Dissertationen setzt sich das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg geförderte Projekt bwDataDiss das Ziel, diese bestehenden Infrastrukturen pragmatisch um die Möglichkeit zu ergänzen, die zu einer Dissertation gehörenden Forschungsdaten zu beschreiben, abzuliefern und persistent zu speichern. In Anlehnung an den Grundsatz der „Intelligent Openness“ der Royal Society of Chemistry soll zudem ein allgemeiner Konsens innerhalb der Universitäten hergestellt werden, dass grundsätzlich auch Forschungsdaten aufbewahrt werden sollen, die aufgrund von datenschutzrechtlichen oder vertraglichen Gründen zumindest vorübergehend nur den Promovenden und den Betreuern zugänglich sein dürfen.

Die Erweiterung der bestehenden Dienste zur Ablieferung elektronischer Dissertationen werden exemplarisch am KIT und an der Universität Freiburg erarbeitet und dann im dritten Projektjahr auf die anderen Universitäten in Baden-Württemberg übertragen.