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Urheberrecht

Sie finden hier Informationen zum Urheberrecht und anderen relevanten Rechtsgebieten.

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Relevante Rechtsgebiete: Weiterführende Informationen

Beim Publizieren von Texten oder Forschungsdaten sind neben Fragen zum Urheberrecht auch oft andere Rechtsbereiche wie das Persönlichkeits-, Datenschutz- sowie Marken- und Patentrecht relevant. Für die Beförderung von Open Access ist neben dem umsichtigen Umgang mit Nutzungs- und Verwertungsrechten über den Verlagsvertrag auch die Vergabe von Open-Access-Lizenzen ein bedeutender Faktor für die freie Nachnutzung der Forschungsergebnisse.

Hilfreiche Webseiten:

 

Schranken des Urheberrechts: Zitat- und Bildrechte

Für die gute wissenschaftliche Praxis ist korrektes Zitieren fremder und auch eigener Inhalte unabdingbar. Das Zitatrecht § 51 UrhG erlaubt für wissenschaftliche Werke das Zitieren fremder Inhalte, wobei diese unterschiedlichste Formen annehmen können (u.a. Texte, Bilder, Karten, Grafiken, Tabellen). Es findet jedoch nur Anwendung, wenn eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem zitierten Werk stattfindet und damit die eigenen Ansichten und Gedanken unterstützt werden (sog. Zitatzweck). Zudem muss eine Notwendigkeit existieren, genau dieses Werk zu nutzen. Das Zitat ist stets mit einer Quellenangabe (§ 63 UrhG) verbunden und darf in der Regel nicht verändert werden (sog. Änderungsverbot in § 39 und § 62 UrhG). 

Besonders bei Bildzitaten ist die Einhaltung dieser Grundsätze erforderlich, da hier im Gegensatz zum Textzitat nicht nur Ausschnitte, sondern das ganze Werk übernommen wird. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Zitat nach dem geltenden Zitatrecht erfolgt, holen Sie sich eine Reproduktionserlaubnis beim Rechteinhaber ein.

Die Verbreitung von freien Lizenzen wie Creative-Commons klärt bestehende Rechtsunsicherheiten. Wir empfehlen daher, dass Sie Bilder und Grafiken Ihrer Veröffentlichungen stets unter diese Lizenzen stellen.

Hilfreiche Webseiten:

Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG)

Am 30.06.2017 hat der Bundestag das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) verabschiedet. Mit dieser Reform des Urheberrechtsgesetzes werden die Belange von Bildung und Wissenschaft gestärkt und die notwendige Rechtssicherheit für die Nutzung von digitalen Medien in Lehre und Forschung geschaffen (s. Rundschreiben des Präsidiums Nr. 19 vom 18.08.2017).