KIT-Bibliothek testet erneut den Ernstfall
Am 5. November 2026 wurde im Altbau der KIT-Bibliothek Süd erneut der Ernstfall geprobt. Bei dem unangekündigten Probealarm waren auch die Nutzenden beteiligt. Ziel der Übung war es, den Evakuierungsablauf unter realistischen Bedingungen zu überprüfen, nachdem dieser bereits im vergangenen Jahr im Neubau auf die Probe gestellt worden war.
Um 9:35 Uhr wurde der Alarm ausgelöst. Die Mitarbeitenden, erkennbar an ihren orangefarbenen Warnwesten, übernahmen die Koordination der Evakuierung und unterstützten die Besucherinnen und Besucher dabei, das Gebäude zu verlassen und sich zum Sammelplatz zwischen Bibliothek und Studierendenwerk zu begeben. Begleitet wurde die Übung von einer Fachkraft für Arbeitssicherheit (FAS), einem Mitarbeiter der Werkfeuerwehr am Campus Nord, der als Einsatzleiter die Koordination am Sammelplatz übernahm, sowie der Dienstleistungseinheit Facility Management (FM). Da sich zum Zeitpunkt des Alarms weniger Nutzende als erwartet in der Bibliothek aufhielten, verlief die Evakuierung ruhig und geordnet. Auch die benötigte Zeit fiel positiv aus: Nach Einschätzung des Vertreters der Werkfeuerwehr blieb ausreichend Zeit, um bis zum Eintreffen der Feuerwehr alle notwendigen Vorbereitungen für einen reibungslosen Einsatz zu treffen.
Um 9:49 Uhr gab Bibliotheksdirektor Arne Upmeier das Gebäude wieder frei. Insgesamt zeigte die Übung, dass das Evakuierungskonzept funktioniert und das Gebäude zügig geräumt werden konnte. Die Rückmeldungen der Beteiligten werden nun ausgewertet und sollen dazu beitragen, die Abläufe weiter zu verbessern und die Vorbereitung auf einen möglichen Ernstfall kontinuierlich zu optimieren.
