KIT-Bibliothek

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Das KIT fördert Open-Access-Publizieren seiner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch die Übernahme von Publikationsgebühren.
Foto/Grafik KIT-PublikationsfondsCollage. Foto: Pixabay, Michael Schwarzenberger. Grafik: KIT

Inhalt

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Förderung durch den KIT-Publikationsfonds

Das KIT bietet im Rahmen des Service „Open Access Publizieren“ finanzielle Unterstützung qualitätsgesicherter OA-Publikationen. Die Open-Access-Publikationsgebühren (Article Processing Charges, APCs) können über den KIT-Publikationsfonds finanziert werden. Fördervoraussetzungen siehe unten.

Die Kosten für APCs können häufig im Rahmen einer Projektförderung z.B. durch die DFG oder die EU bezahlt werden. Bitte prüfen Sie diese Möglichkeit vorab und berücksichtigen Sie ggf. entsprechende Mittel bereits im Projektantrag.

Alle geförderten Publikationen werden durch die KIT-Bibliothek zusätzlich im Repository KITopen veröffentlicht.

Fördervoraussetzungen

Sind folgende Förderkriterien erfüllt, werden die Publikationsgebühren aus dem KIT-Publikationsfonds finanziert:

  • Der Submitting/Corresponding Author ist Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter des KIT.
  • Die Fördersumme pro Aufsatz beträgt maximal 2.000 EUR (inkl. MwSt.).
  • Der Artikel erscheint in einer Zeitschrift, deren Beiträge vollständig und unmittelbar mit Erscheinen über das Internet für Nutzerinnen bzw. Nutzer entgeltfrei zugänglich sind ("echte Open-Access-Zeitschrift").
  • Der Artikel darf unmittelbar mit Erscheinen (ohne Embargofrist) in der vom Verlag veröffentlichten Version frei zugänglich auf einem institutionellen Repositorium eingestellt werden.
  • Der Artikel erscheint unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-Lizenz, im Idealfall CC BY). Der Verlag erhebt für die CC-Lizensierung keinen Zuschlag.
  • Die Zeitschrift wendet die im jeweiligen Fach anerkannten Qualitätssicherungsverfahren (peer review) an. Eine Übersicht dieser Zeitschriften ist im Directory of Open Access Journals  gelistet.
  • Publikationen, die aus Mitteln des KIT-Publikationsfonds finanziert werden, sollen in den Acknowledgments den Hinweis enthalten: "We acknowledge support by the KIT-Publication Fund of the Karlsruhe Institute of Technology."
  • Bei einer Überzeichnung des Publikationsfonds am Ende des Haushaltsjahres wird die Höhe der Überzeichnung nach dem Verursacherprinzip anteilig auf die Institute umgelegt. Die Berechnung des Anteils ergibt sich dabei aus dem prozentualen Anteil der Publikationsgebühr pro Artikel in Bezug auf den Publikationsfonds. Der Publikationsfonds entspricht dann teilweise einer Kreditkarte mit jährlichem Ausgleich.

Nicht gefördert werden:

  • Aufsätze, die parallel zur Veröffentlichung in einer subskriptionspflichtigen Zeitschrift gegen eine zusätzliche Gebühr frei zugänglich gemacht werden können, sogenannte Hybrid-Zeitschriften.
  • Aufsätze, die einer Embargofrist unterliegen.
  • Publikationsgebühren, die aus Drittmittelprojekten beglichen werden können.

Informationen zu einzelnen Verlagen

Für die finanzielle Unterstützung der KIT-Autorinnen und -Autoren sind institutionelle Mitgliedschaften mit verschiedenen Verlagen und Einrichtungen realisiert worden. Diese Vereinbarungen werden vom Team des KIT-Publikationsfonds vermittelt und kommuniziert.

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Copernicus

Die Publikationskosten in Zeitschriften des Copernicus-Verlags können seit Januar 2012 über die KIT-Bibliothek abgewickelt werden.

Frontiers

Seit 2015 bietet ein Rahmenvertrag mit dem Verlag Frontiers 15% Rabatt auf die Publikationsgebühren.

Verlag KIT Scientific Publishing

Der Verlag KIT Scientific Publishing bietet Autorinnen und Autoren des KIT eine kostengünstige Möglichkeit, Monographien im Open Access-Modell zu publizieren.

MDPI - Multidisciplinary Digital Publishing Institute

Ab 1. März 2014 ist die KIT-Bibliothek Mitglied beim Open Access-Verlag MDPI. Durch die Mitgliedschaft bei MDPI erhalten alle Autorinnen und Autoren des KIT einen Rabatt von 15% auf die regulären Publikationsgebühren pro Artikel.

OSA

Bis Publikationsjahr 2016 sind Open-Access-Artikel von KIT-Autorinnen bzw. -Autoren bei der Optical Society of America (OSA) über den KIT-Publikationsfonds bis zu einer Summe von 2.000 EUR (inkl. Mwst.) gefördert worden.

Die OSA hat zum 01. Januar 2017 die Konditionen für Autorinnen bzw. Autoren und Nutzerinnen bzw. Nutzer von Artikeln in ihren Open-Access-Zeitschriften geändert. CC-BY-Lizenzen sind nur noch gegen einen Aufpreis pro Artikel erhältlich. Autorinnen und Autoren, die ohne Zahlung des Aufpreises publizieren, sind gehalten, die ausschließlichen Nutzungsrechte an den Verlag abzutreten. Damit hat die Autorin bzw. der Autor nur noch eingeschränkte Rechte an seinem Artikel. So darf sie bzw. er seinen Artikel auf einem institutionellen Repository nur noch mit eingeschränktem Zugang und nicht in der vom Verlag veröffentlichten Version, sondern in der „Author Accepted Version“ veröffentlichen.

Vor diesem Hintergrund werden Publikationen in OSA- Zeitschriften nicht mehr durch den Publikationsfonds des KIT zentral gefördert.

Public Library of Science (PLoS)

Mit der Public Library of Science (PLoS) besteht ein "Direct Billing Agreement" für die zentrale Abwicklung der Publikationskosten über die KIT-Bibliothek.

SAGE Publishing

Korrespondierende KIT-Autorinnen und –Autoren erhalten in den knapp 200 genuinen Open Access-Journalen von SAGE Publishing einen Rabatt von 20 % auf die Publikationsgebühren. Für die Inanspruchnahme des Rabatts benötigen Sie als korrespondierende Autoren einen Discount Code, der vor Anforderung der Rechnung angegeben werden muss. Für das Publikationsjahr 2020 lautet der Code DFG2020OA.

Eine Anrechnung des Rabatts nach der Rechnungstellung schließt SAGE Publishing aus.

SCOAP³ - Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics

Seit 2014 ist das KIT Mitglied der SCOAP³, einer weltweiten Open Access-Initiative die wissenschaftliche Veröffentlichungen im Bereich der Hochenergiephysik frei zugänglich macht. Die Publikationsgebühren werden vom KIT übernommen.

Springer Open Access (DEAL)

In den reinen Open-Access-Zeitschriften der Verlage BiomedCentral BMC und SpringerOpen inkl. Nature Communications und Scientific Reports erhalten Korrespondenzautoinnen und –autoren des KIT Rabatt auf die Publikationsgebühren (APCs). Die APCs können auf Antrag entsprechend den Konditionen des KIT-Publikationsfonds von der KIT-Bibliothek übernommen werden.

 

Sollten Ihnen im Einreichungsprozess verschiedene CC-Lizenzen zur Auswahl angeboten werden, empfiehlt die KIT-Bibliothek, stets CC-BY zu wählen. Bei der Zuordnung von Autorinnen und Autoren zum KIT ist es außerdem hilfreich, wenn Sie bei der Submission die Mail-Domain des KIT verwenden.

 

Eine zweite Komponente des DEAL-Vertrages mit Springer Nature betrifft die Veröffentlichungen in den Subskriptionszeitschriften des Verlages ("Springer Open Choice"). Hier ist es Korrespondenzautorinnen und –autoren des KIT möglich, Artikel ohne weitere Kosten als Open-Access-Publikation zu veröffentlichen. Einzelheiten finden Sie auf der Webseite "Publish & Read".

Wiley Open Access (DEAL)

In den reinen OA-Zeitschriften des Verlags Wiley erhalten die Korrespondenzautorinnen und -autoren des KIT Rabatt auf die Publikationsgebühr (APC). Die APCs können auf Antrag entsprechend den Konditionen des KIT-Publikationsfonds von der KIT-Bibliothek übernommen werden.

 

Bitte geben Sie bei der Einreichung Ihres Artikels als berechtigte Einrichtung das KIT und den Account Code D402 des KIT an bzw. wählen Sie diese aus. Bei der Zuordnung von Autorinnen und Autoren zum KIT ist es außerdem hilfreich, wenn Sie bei der Submission die Mail-Domain des KIT verwenden. Sollten Ihnen verschiedene CC-Lizenzen zur Auswahl angeboten werden, empfiehlt die KIT-Bibliothek, stets CC-BY zu wählen.

 

Eine zweite Komponente des DEAL-Vertrages mit Wiley betrifft die Veröffentlichungen in den Subskriptionszeitschriften des Verlages („Wiley OnlineOpen“). Hier ist es Korrespondenzautorinnen und –autoren des KIT möglich, "Primary Research Article" und "Review Article" ohne weitere Kosten als Open-Access-Publikation zu veröffentlichen. Einzelheiten finden Sie auf der Webseite "Publish & Read".

Beantragung der Förderung

  • Reichen Sie Ihre Publikation bei der Open-Access-Zeitschrift Ihrer Wahl ein.
  • Sollten die Kosten mehr als 2.000 EUR inkl. MWSt. betragen, werden die Mehrkosten auf die Kostenstelle des Instituts umgelegt. Die Verlage sind auf Nachfrage mitunter bereit, die Kosten auf den Förderhöchstbetrag des Publikationsfonds zu senken. Die KIT-Bibliothek unterstützt Sie gerne bei Preisverhandlungen mit Verlagen und stellt Ihnen eine Bestätigung der maximalen Fördersumme zur Verfügung.
  • Hier beantragen Sie die Erstattung der Publikationsgebühr:

Erstattung der Publikationsgebühr

  • Nach Prüfung durch das Team Publikationsfonds erhalten Sie die Bestätigung der Kostenübernahme und ggf. weitere Informationen.

NEU || Geänderte Verfahren zur Rechnungseingangsbearbeitung

Bitte beachten Sie das geänderte Verfahren zur Rechnungseingangsbearbeitung:

  • Rechnungen müssen vom Rechnungssteller DIREKT an die Dienstleistungseinheit Finanzmanagment (FIMA) geschickt werden, Weiterleitungen durch Autoren oder die Bibliothek sind nicht gestattet.
  • Die Mailadressen für den Rechnungseingang lauten:
  • In der Rechnungsanschrift muss die Kostenstelle 6310 der KIT-Bibliothek angeben sein, damit eine korrekte Zuordnung möglich ist.
  • FIMA weist darauf hin, dass Rechnungen, die nicht zuzuordnen sind, an die Lieferanten zurückgeschickt werden.

Das Anschreiben der FIMA an die Rechnungssteller finden Sie hier in deutscher und in englischer Sprache: https://www.fima.kit.edu/1176.php.

Bei Fragen zum Publikationsfonds nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Team Publikationsfonds auf.

Flyer "KIT-Publikationsfonds" [PDF]

Kontakt und weiterführende Informationen