Laufende Projekte

Laufende Projekte unter Beteiligung der KIT-Bibliothek (sortiert nach Starttermin)
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Inhalt

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Onlinekurs "Kollaboratives Literaturmanagement in der Forschung"KIT

Onlinekurs "Kollaboratives Literaturmanagement in der Forschung"

Ziel ist die Erstellung eines Onlinekurses Kollaboratives Literaturmanagement in der Forschung. Er soll Forschungsgruppen dabei unterstützen, von der Forschungsidee bzw. Antragserstellung bis zur Publikation einen einheitlichen Prozess des Wissensaufbaus mit Quellen zu organisieren. Dazu gehört:

  • Eine strukturierte, systematische Recherche transparent für alle im Forschungsteam mitarbeitenden durchzuführen.
  • Eine Qualitätsprüfung der Quellen, seien es Texte oder Forschungsdaten, mit nachvollziehbarer Dokumentation der Arbeitsweise und der Ergebnisse.
  • Software-unterstütztes Management zum gemeinsamen, konsistenten Wissensaufbau mit Hilfe eines Quellenverzeichnisses.
  • Den quellenbasierte Erkenntnisfortschritt im Forschungsprozess effektiv und effizient begleiten.
Plagiatssprechstunde auf Basis von PlagiatssoftwareKIT

Plagiatssprechstunde auf Basis von Plagiatssoftware

Ziel der Maßnahme ist es, zu prüfen, ob die Etablierung einer Plagiatssprechstunde für Studierende unter Zuhilfenahme von Plagiatssoftware am KIT sinnvoll und erstrebenswert ist. Hierfür sollen in Kooperation mit dem Schreiblabor des House of Competence (HoC) in einem ersten Schritt Tutorinnen und Tutoren schreibdidaktisch ausgebildet werden, die in einem zweiten Schritt am HoC-Desk in der KIT-Bibliothek Studierenden Hilfestellung zum Einsatz von Plagiatssoftware geben sollen. Studierende können hierbei eigene Texte prüfen lassen und erhalten anschließend eine vertrauliche Beratung zum Umgang mit der softwareunterstützten Auswertung.

Adaption von drei Online-Kursen – helpBWKIT

Adaption von drei Online-Kursen – helpBW

Ziel des vorliegenden Antrages ist es, die Kurse

  • Onlinekurs "Gute wissenschaftliche Praxis",
  • Onlinekurs "Recherchekompetenzen" und
  • Onlinekurs "Schreib- und Textkompetenzen"

auf die Bedürfnisse der kooperierenden Hochschulen zu adaptieren: Einerseits durch Ergänzungen im Lehrtext, anderseits durch Weiterbildungsangebote an den Hochschulen sollen Gelingensbedingungen entstehen, die es ermöglichen, dass die transfernehmenden Hochschulen das E-Learning-Angebot noch passgenauer und damit nachhaltig verankern können.

Transfergeber des Projekts ist das Karlsruher Institut für Technologie, Transfernehmer sind alle Standorte der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (Bad Mergentheim, Friedrichshafen, Heidenheim, Heilbronn, Horb, Karlsruhe, Lörrach, Mannheim, Mosbach, Ravensburg, Stuttgart und Villingen-Schwenningen), die PH Freiburg, PH Heidelberg, PH Karlsruhe, Hochschule Karlsruhe und die Hochschule der Medien Stuttgart.

Förderung von Informations- und Schreibkompetenzen durch Tutorinnen und E-LearningKIT

Förderung von Informations- und Schreibkompetenzen durch Tutorinnen und E-Learning

Ziel: Studierende aller Standorte der dualen Hochschule Baden-Württemberg erhalten Workshops zu einem niederschwelligen überfachlichen Angebot zum wissenschaftlichen Arbeiten, das in allen Phasen des Studiums – von der ersten Hausarbeit bis zur Abschlussarbeit – zielgruppenspezifisch genutzt werden kann. Das Hochschulübergreifende E-Learning-Portfolio Baden-Württemberg (helpBW) bildet die Grundlage für das Projekt.

Grafik Projekt Open-Access-Publikationskosten KIT

Open-Access-Publikationskosten

  • Ansprechperson:

    Michael Normann

  • Förderung:

    DFG

  • Starttermin:

    01.01.2022

  • Endtermin:

    31.12.2024

Die DFG fördert mit dem Programm „Open-Access-Publikationskosten“ die Open Access-Transformation. Open Access ermöglicht den freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und befördert dadurch die wissenschaftliche Kommunikation. Um die Umstellung des Publikationssystems auf Open Access optimal zu gestalten, sind transparente Finanzierungsströme notwendig. Im Projekt werden organisatorische und technische Strukturen entwickelt und eingeführt, um die Publikationskosten des KIT an der KIT-Bibliothek zu erfassen. Die DFG unterstützt dieses Vorhaben mit finanziellen Zuschüssen für den KIT-Publikationsfonds, über den KIT-Autorinnen und Autoren eine Förderung ihrer Open Access-Zeitschriftenartikel beantragen können.

Grafik Projekt TreuMoDaKIT

Im Projekt Konzeptionierung und prototypische praxisnahe Erprobung einer Treuhandstelle für Mobilitäts-Daten, TreuMoDa, im Anwendungsfeld Automatisiertes Fahren unter Nutzung des Testfelds für Autonomes Fahren Baden-Württemberg wird eine unabhängige und gemeinnützige Schnittstelle konzipiert, die eine datenschutzkonforme Bereitstellung und Nutzung von Daten aus dem Bereich der Mobilität durch Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft nach transparenten Kriterien ermöglicht. Ziel ist es, ein Konzept einer Treuhandstelle für Mobilitätsdaten anwendungsreif auszuarbeiten und in den wichtigsten Aspekten exemplarisch zu erproben. Hierbei sollen Geschäftsmodell, Rechtsform und Finanzierungsoptionen für die Einrichtung einer neutralen, unabhängigen und dennoch nachhaltig finanzierten Treuhandstelle in Zusammenarbeit mit Stakeholdern erarbeitet werden. Darüber hinaus soll ein Netzwerk zu relevanten nationalen und internationalen Initiativen wie den Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur aufgebaut werden.

Projekt Open Access Bücher in der TU9 (BMBF)KIT

Open-Access-Bücher in der TU9 (BMBF)

Dieses Verbundprojekt der TU9-Bibliotheken unterstützt die Transformation des Publikationssystems in Richtung Open Access durch die Entwicklung nachhaltiger innovativer Modelle für den Betrieb von zukunftsfähigen, integrierten Open-Access-Infrastrukturen für Open-Access-Bücher an unterschiedlichen Standorten der TU9-Bibliotheken.

Im Kern geht es darum, dass für jeweils lokale Bedarfe und Ressourcenausstattungen verschiedene  Servicelevels erarbeitet werden. Federführung hat die KIT-Bibliothek, die mit dem Verlag KIT Scientific Publishing bereits über weitreichende Erfahrungen im Bereich des Open-Access-Monographien-Publizierens hat.

Das Projekt basiert u.a. auch auf einem Co-Publishing-Modell mit Ubiquity Press, dem wissenschaftsnahen  Verlagspartner des KIT-Verlags.

Logo Projekt MO|RE dataKIT

MO|RE data

Das DFG-geförderte Projekt „MO|RE data“ baut eine allgemein zugängliche eResearch-Infrastruktur für sportwissenschaftliche Motorikforschungsdaten auf. Im Mittelpunkt stehen Daten von ausgewählten normierten Testaufgaben mit großem Verbreitungsgrad. Weiterhin generiert MO|RE data qualitativ hochwertige Normdaten und veröffentlicht begleitende Materialen zu sportmotorischen Tests. Die innovative Vergabe von DOIs (Digital Object Identifier) für die in MO|RE data gespeicherten Datensätze ermöglicht die Referenzierung für Publikationen und Forschungsarbeiten.

Grafik Projekt Vorlesungsaufzeichnung am KITKIT

Ausbau der Vorlesungsaufzeichnung in Hörsälen am KIT

  • Ansprechperson:

    Regine Tobias, Uwe Dierolf

  • Förderung:

    KIT, Präsidium

  • Projektbeteiligte:

    KIT-Bibliothek, AServ, FM, SCC, ZML

  • Starttermin:

    Oktober 2020

  • Endtermin:

    Dezember 2023

Am KIT wurden in einem Pilotprojekt „Untersuchung von Infrastrukturmaßnahmen zur Vorlesungsaufzeichnung in Hörsälen am KIT“ die Grundlagen für den kooperativen Ausbau von Services und Infrastrukturen zur Unterstützung einer zeitgemäßen Lehre durch mehrere Organisationseinheiten gelegt.

Als Ergebnis davon werden im aktuellen Projekt mehrere Hörsäle mit einer Technik für die weitgehende automatisierte Aufzeichnung von Vorlesungen ausgestattet. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Optimierung der verschiedenen Workflowprozesse, die für die Bereitstellung der Vorlesungsaufzeichnung in geschlossenen Lernplattformen (z.B. ILIAS) oder im Internet erforderlich sind. Dazu wird die die Open Source-Infrastruktur Opencast von der KIT-Bibliothek aufgebaut und mit vorhandenen Publikationsservices für digitale Medien verknüpft (s. KITopen Lehre). In einem weiteren Schritt wird durch die Integration des Lecture Translators die Verschriftlichung und mehrsprachige Nutzung von Vorlesungsaufzeichnungen ermöglicht.

Projekt re3data COREFKIT

Wesentliches Ziel des Projekts re3data COREF (Community Driven Open Reference for Research Data Repositories) ist die weitere Professionalisierung von re3data und die Bereitstellung zuverlässiger und  individualisierbarer Beschreibungen von Forschungsdaten-Repositorien. re3data wird dabei die Kernbeschreibungen der Repositorien zur Verfügung stellen, die sinnvoll durch die Nutzer referenziert und zitiert werden können und dauerhaft zur Identifikation geeignet sind.

 

Projekt Learning Libraries KarlsruheKIT

Learning Libraries Karlsruhe – kreativ arbeiten und lernen

  • Ansprechperson:

    Prof. Dr. Michael Mönnich und Friederike Hoebel (IM)

  • Förderung:

    MWK

  • Projektbeteiligte:

    Badische Landesbibliothek, Hochschulbibliothek der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, Bibliothek der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe, Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe

  • Starttermin:

    01.09.2019

  • Endtermin:

    31.12.2022

Mit dem Projekt Learning Libraries Karlsruhe – kreativ arbeiten und lernen sollen die Karlsruher Bibliotheken als überinstitutionelle Lernlandschaft gestärkt werden, um gemeinsam der großen Nachfrage nach Informationsservices und Arbeitsplätzen zu begegnen. Dafür möchten sich die KIT-Bibliothek, die Badische Landesbibliothek und die Bibliotheken der Pädagogischen Hochschule, der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft, der Dualen Hochschule sowie die gemeinsame Bibliothek der Hochschule für Gestaltung und des ZKM stärker vernetzen, kollaborative und aktive Lernmethoden fördern und die Sichtbarkeit von Räumen und Services erhöhen.

Eine gemeinsam mit Nutzern und Stakeholdern zu entwickelnde Lernraum-App soll das Angebot mehrerer Einrichtungen virtuell verbinden und die Übersicht über Ausstattung und Verfügbarkeit von Lernräumen sichtbar machen. Durch Rekonfiguration mehrerer Standorte sollen unterschiedliche neue Lernsettings geschaffen werden, deren Nutzung durch eine begleitende Evaluation untersucht wird. Die teilnehmenden Bibliotheken verstehen sich dabei als Nukleus der Lernlandschaft Karlsruhes, die auch für neue Angebote und Beteiligungsformen anschlussfähig gestaltet werden soll.

Mit dem Projekt Learning Libraries Karlsruhe verfolgen die beteiligten Einrichtungen folgende Ziele:

  1. Die Sichtbarkeit im digitalen und realen Raum steigern,
  2. Neue Lernsettings und Lernen in Bewegung gestalten: Kreative Lernräume schaffen, Projekt- und Gruppenarbeit fördern und dynamische Verhaltensweisen von Lernenden unterstützen,
  3. Evaluation und Modifikation: Nachhaltiges Handeln soll durch die Evaluation der Maßnahmen und die Etablierung von Verbesserungszyklen erreicht werden.

 

Projekt MoMaFKIT

MoMaF ist eines der vier Science Data Center, welches über die Landesdigitalisierungsstrategie digital@bw  des MWK gefördert wird. Ziel von MoMaF ist der Aufbau einer umfassenden virtuellen Forschungsumgebung (VFU) für die Forschungsbereiche Molekül-Chemie, makromolekulare Chemie / Oberflächen Chemie und virtuelle Materialentwicklung. Die VFU unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im gesamten Forschungsprozess, von der Datenerhebung und –analyse in elektronischen Laborjournalen (ELN - Electronic Lab Notebook) bis hin zur Archivierung und Veröffentlichung in Repositorien. Die im Projekt entwickelten fachspezifischen ELNs mit dazugehörigen interoperablen Repositorien sichern einen effizienten und nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten, u. a. durch die Implementierung der FAIR Open Data Prinzipien.

 

Projekt bw2FDMKIT

bw2FDM Baden-Württembergisches Begleit- und Weiterentwicklungsprojekt für Forschungsdatenmanagement

  • Ansprechperson:

    Dr. Claudia Kramer

  • Förderung:

    MWK BW

  • Projektbeteiligte:

    KIM Konstanz; Universität Heidelberg

  • Starttermin:

    Mai 2019

  • Endtermin:

    April 2023

Das Baden-Württembergische Begleit- und Weiterentwicklungsprojekt für Forschungsdatenmanagement (bw2FDM) soll die Strukturen und Ergebnisse der Vorläuferprojekte bwFDM-Info I und bwFDM-Info II fortführen und ausbauen. Ein Hauptziel des neuen Projekts ist es, die Aufbauaktivitäten der Science Data Centers(SDC) in Baden-Württemberg erfolgreich zu koordinieren. Das schließt Aktivitäten ein, die die Vernetzung der SDCs untereinander sicherstellen und ihre Sichtbarkeit für die Forschungscommunities in Deutschland und Europa erhöhen. Damit soll die Anschlussfähigkeit und überregionale Nutzung der entwickelten Dienste unterstützt werden. Die Weiterentwicklung der Informationsplattform forschungsdaten.info sowie die Fortsetzung der Konferenzreihe der E-Science-Tage unterstützen dieses Ziel ebenfalls. Weiterhin soll so die Sensibilisierung für Forschungsdatenmanagement in den wissenschaftlichen Communities erhöht und Fachkompetenzen auch jenseits der SDCs zusammengeführt werden.

 

Projekt FAIRsFAIRKIT

FAIRsFAIR "Fostering FAIR Data Practices In Europe"

  • Ansprechperson:

    Robert Ulrich

  • Förderung:

    Horizon 2020 (Linked Third Party)  

  • Starttermin:

    März 2019   

  • Endtermin:

    Februar 2022  

FAIRsFAIR entwickelt und implementiert praktische Lösungen für die Anwendung der FAIR-Prinzipien während des gesamten Lebenszykluses von Forschungsdaten. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung einer FAIR-Data-Kultur und der Übernahme bewährter Verfahren zur Generierung von FAIR-Forschungsdaten. FAIRsFAIR wird eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung globaler Standards für die FAIR-Zertifizierung von Repositorien und der darin enthaltenen Daten spielen. Das Projekt wird zu den Richtlinien und Prozessen und somit einer funktionierenden Infrastruktur des EOSC-Programms  beitragen.

Letztendlich wird FAIRsFAIR eine Plattform für die Anwendung und Umsetzung der FAIR-Prinzipien in der täglichen Arbeit von europäischen Anbietern von Forschungsdaten und Repositorienbetreibern bilden. FAIRsFAIR wird darüber hinaus wesentliche Eckpunkte der Rules of Participation (RoP) und der regulatorischen Vorgaben für die Teilnahme an der EOSC liefern. So wird die EOSC-Governance-Struktur diese angepaßten RoPs für die Evaluation der Infrastrukturkomponenten nutzen.