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KIT-Fakultät für Architektur

Sandra Böhm
Institut Entwerfen und Bautechnik, Fachgebiet Nachhaltiges Bauen
+49 721 608 47153
sandra boehmYqh2∂kit edu

Gabriele Seipel
Fakultätsbibliothek
+49 721 608 45142
gabriele seipelObe2∂kit edu

Bücher in der Ausstellung

Anlässlich der Ausstellung "MaterialArchitektur" wird eine Auswahl von Büchern gezeigt, die die Bedeutung von Material für die Architektur repräsentieren. Die Liste folgt dem Aufbau der Ausstellung.

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Viele Exponate gibt es auch in digitalisierter Form.

 Ein Teil der digitalisierten Exponate ist nur im Rahmen des Campusnetz' verfügbar.

 

Vitrine 1 - Startpunkt

 

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Quitzsch, Heinz:
[Die vier Elemente der Baukunst] Gottfried Semper - praktische Aesthetik und politischer Kampf. - Repr. d. 1. Aufl. Braunschweig, Vieweg, 1851. - Braunschweig ; Wiesbaden : Vieweg, 1981. - 221 S. - (Bauwelt-Fundamente ; 58)

Bestandsnachweis/Signatur: KIT-Bibliothek: 81 A 2421(2)
Digitalisat (Original): https://archive.org/details/dievierelemente00sempgoog

Abstract (Quelle): Gottfried Semper wurde 1803 in Hamburg geboren und starb 1879 in Rom. Er war Architekt, Architekturhistoriker, Kunsttheoretiker und Professor für Architektur. Bei seiner Erforschung der Baukunst spielte die Einbeziehung von Geschichte, Kunstgeschichte, Mathematik und Naturwissenschaft eine wesentliche Rolle. Dabei übertrug er das von Georges Cuvier entwickelte evolutionstheoretische Modell der vergleichenden Anatomie auf die architektonische Entwicklungsgeschichte, behielt aber stets die Gesellschaftsgebundenheit von Kunst im Blick. Semper ging vom konkreten Objekt aus und sah dabei den Ursprung aller architektonischen Formen in den angewandten Künsten. Die Vier Elemente der Baukunst illustrieren dies anhand der Grundtypen Herd (Keramik, Metall), Dach (Holzhandwerk), Fundament (Maurerhandwerk) und Wand (Textilkunst, „Bekleidung“).

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Moholy-Nagy, László:
Von Material zu Architektur. - München : Langen, 1929. - 241 S. : zahlr. Ill. - (Bauhausbücher ; 14)

Bestandsnachweis/Signatur: Fachgebiet Baugeschichte: BS 156B:0-14
Digitalisat: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/moholy_nagy1929

Abstract (Quelle): „Von Material zu Architektur“ erschien in der Reihe »bauhausbücher«, die in den 1920er Jahren von Walter Gropius und Laszlo Moholy-Nagy herausgegeben wurde. Der vorliegende Band zeigt Laszlo Moholy-Nagys programmatisches Werk, das dem Ideenkreis des Bauhauses zuzurechnen ist.
„Von Material zu Architektur“ soll, laut Moholy-Nagy, zum eigenen Erlebnis mit Materialien anregen. Ein Handbuch oder gar ein Lexikon herauszugeben war nicht seine Absicht.

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Moravánszky, Ákos:
Stoffwechsel : Materialverwandlung in der Architektur. - Basel : Birkhäuser, 2018. - 319 S. : Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Fachbibliothek Architektur: La Mora 2
Digitalisat: http://dx.doi.org/10.1515/9783035608199

Abstract (Quelle): Dieses Buch erklärt, wie Materialien zu Stoffen unserer Kultur werden. Stoffwechsel verfolgt so die Metamorphosen zwischen Natur und Technik, Wissenschaft und Sinnlichkeit. Das Thema wird erstmals aus historischer Sicht, beispielsweise durch das Konzept des Stoffwechsels von Gottfried Semper, wie im Spiegel aktueller, transdisziplinärer Erkenntnisse dargestellt. Beispiele von Aalto bis Zumthor illustrieren die Aspekte einstiger und heutiger Materialkonzepte.

 

Vitrine 2 - Holz

 

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Schwankl, Alfred:
Welches Holz ist das? : ein Bestimmungsbuch wichtiger Holzarten des In- und Auslandes. - 4., durchges. Aufl., 16. - 20. Tsd. - Stuttgart : Franckh, 1955. - 146 S. : Mit 158 Abb. im Text u. 10 Taf. mit 40 Originalholzproben

Bestandsnachweis/Signatur: Materialbibliothek Architektur: HLZ 4
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (S. Böhm): Ein kleines Handbuch, das die wichtigsten einheimischen und einige der bekanntesten ausländischen Holzarten präsentiert. Mit diesem Buch soll die Bestimmung teilweise sehr ähnlich aussehender Hölzer erleichtert werden. Es ist sowohl für den Fachmann als auch für den Laien interessant. So heisst es in der Einleitung des Buches: „Beide sollen dabei neue Formen und Farben der tausendfältigen Natur kennen lernen, die dem Sehenden für alle Gebiete Vorbilder und Anregungen gibt.“

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Radkau, Joachim:
Holz : wie ein Naturstoff Geschichte schreibt / Unter Mitarb. von Ingrid Schäfer. - Überarb. u. erw. Neuaufl. - München : Oekom-Verl., 2012. - 364 S. : Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: KIT-Bibliothek: 2008 A 1228(N)
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): „Ötzi“, der Mann aus dem Eis, konnte bei seiner Gletscherbesteigung ebenso wenig darauf verzichten wie die Baumeister mittelalterlicher Kathedralen oder die Energieunternehmen unserer Tage: Holz ist als Werk-, Bau- und Brennstoff unentbehrlich. Dieses Buch erzählt die wechselvolle Kulturgeschichte des Holzes und gewährt überraschende Einblicke in die Beziehung zwischen dem Naturstoff Holz und seinem Nutznießer Mensch: angefangen bei den Jägern der Steinzeit bis zur globalisierten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, in der das Holz eine vielfältige und unerwartete Renaissance erlebt.

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Jodidio, Philip:
Shigeru Ban : complete works 1985 – 2010. - Köln : Taschen, 2010. - 464 S. : überw. Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Fachbibliothek Architektur: O BAN 2
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (S. Böhm und Baunetz.de): Shigeru Ban verbindet die traditionelle japanische Bauweise mit moderner Architektur. Bekannt wurden seine Bauwerke durch die Verwendung von Papier und Karton, doch auch das natürliche Baumaterial Holz spielt eine zentrale Rolle in seinem Werk. Mit dem Verlagshaus Tamedia in Zürich hatte er 2013 bewiesen, dass Holz im Hochbau eine Alternative zu Beton und Stahl sein kann.

 

Vitrine 3 - Stein

 

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Issel, Hans (Hrsg.):
Häuser in Ziegelstein-Architektur. - Leipzig : Scholtze, 1890. - 6 S. : 36 Taf. (Taf. 1-36). -  (Architektonische Hochbau-Muster-Hefte ; 3. Sammlung)

Bestandsnachweis/Signatur: Fachgebiet Baugeschichte: BI 255-3
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (S. Böhm): Hans Issel hat zahlreiche Standardwerke zur Baukunde, zum Holzbau und Backsteinbau herausgegeben. Aus der Reihe „Architektonische Hochbau-Muster-Hefte: ausgewählte Vorlagen für Architekten“ richtet sich „Häuser in Ziegelstein-Architektur“ an Bau-, Maurer- und Zimmermeister, an technische Schulen sowie Studierende der Architektur. Es präsentiert kleine, mittlere und grössere Villen sowie Wohngebäude in verschiedenen Stilarten mit den dazu gehörigen Grundrissen und Details und besticht durch seine fein gezeichneten Abbildungen. Es gibt so einen interessanten und umfassenden Einblick in die Praxis dieser traditionsreichen Architektur.

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Ochsendorf, John:
Guastavino vaulting : the art of structural tile / photographs by Michael Freeman. - First paperback edition. - New York : Princeton Architectural Press, 2013. - 255 S. : Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Signatur Fachbibliothek Architektur: O GUAS 1
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): Guastavino vaulting zeichnet die Entwicklung der Familie Rafael Guastavino nach, einem Vater/Sohn-Team, dessen geniales "Tile Arch System" es Architekten ermöglichte, dramatische Kuppeldecken in so bedeutenden Wahrzeichen wie dem Grand Central Terminal, der Carnegie Hall, dem Biltmore Estate oder der Kathedrale von St. Louis zu schaffen. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert waren die Guastavinos verantwortlich für die Gestaltung von Kachelgewölben in fast tausend Gebäuden auf der ganzen Welt. Gewölbe, die zu den kühnsten Mauerwerksbauten aller Zeiten gehören. Die Leistungen der Firma sind der Öffentlichkeit relativ unbekannt geblieben, vor allem, weil die Guastavinos nur als Auftragnehmer für die Projekte dienten. Das Buch bietet Archivbilder, Zeichnungen und wunderschöne Farbfotografien, die die spektakulärsten der gewölbten Räume zeigen; ein umfangreicher Anhang listet die Adressen aller bekannten erhaltenen Guastavino-Gewölbe auf.

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Rosa, Joseph:
Louis I. Kahn : 1901-1974 : enlightened space. - Köln : Taschen, 2016. - 96 S. : Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Fachbibliothek Architektur: O KAHN 2:16
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): Als die modernistische Architektur und der Internationale Stil in die Jahre gekommen waren, fand Louis Isadore Kahn zu einer einzigartigen persönlichen Architektursprache, die Tradition und Moderne verknüpfte. Seine Bauwerke sind Raumschöpfungen, die in ihrer Monumentalität, archaischen Wucht und universalen Symbolkraft bis heute nicht an Strahlkraft verloren haben. Zu seinen wichtigsten Werken gehören das Parlament von Bangladesch in Dhaka, das Kimbell Art Museum im texanischen Fort Worth und das Salk Institute im kalifornischen La Jolla. Dieser Einführungsband erläutert die Entwicklung von Kahns spezifischer Formensprache, seine urbanistischen und architektonischen Prinzipien und seinen Einfluss auf Brutalismus, Metabolismus und Postmoderne und stellt anhand von Plänen, Entwurfszeichnungen und Fotografien 17 seiner wichtigsten Bauwerke en détail vor.

 

Vitrine 4 - Glas

 

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Whyte, Iain Boyd; Schneider, Romana (Hrsg.):
Die Briefe der Gläsernen Kette. - Berlin : Ernst, 1986. - 212 S. : zahlr. Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Fachgebiet Baugeschichte: TH 1314
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): Die "Gläserne Kette" bildete sich im November 1919 im Kreise von Bruno Taut und vereinigte eine kleine Gruppe radikaler Architekten und Künstler. In dieser Publikation wurden erstmals alle bekannten Briefe veröffentlicht. Die Briefe werden begleitet von Reproduktionen der originellsten und ästhetisch eindrucksvollsten Blätter sowie einem einführenden Essay und erläuternden Anmerkungen.

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Ungers, Oswald Mathias:
Die gläserne Kette : Visionäre Architekturen aus dem Kreis um Bruno Taut 1919-1920; Ausstellung im Museum Leverkusen, Schloß Morsbroich, und in der Akademie der Künste Berlin / [Ausstellung und Katalog: Oswald Mathias Ungers... Akademie der Künste]. - Bergisch Gladbach : Lapp, 1963. - 142 Seiten : Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Signatur Fachbibliothek Architektur: O TAUT 1 : 102
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (S. Böhm): Dieser Ausstellungskatalog präsentiert die wichtigsten Architekten und Künstler rund um die "Gläserne Kette". Neben Texten über und von der "Gläsernen Kette" sind einige der schönsten Zeichnungen abgebildet.

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Schittich, Christian [Red.]:
Glas. Glass : best of Detail. - 1. Aufl. - München : Institut f. Internationale Architektur-Dokumentation, 2014. - 199 S. - Beitr. teilw. dt., teilw. engl.

Bestandsnachweis/Signatur: KIT-Bibliothek: 2014 E 311
Digitalisat: http://dx.doi.org/10.11129/detail.9783955532031

Abstract (Quelle) Best of Detail: Glas bündelt die Highlights aus DETAIL und DETAILgreen zum Thema Glas, Transparenz und Transluzenz. Die Publikation setzt bei Grundsatzfragen an und bietet neben der theoretischen Basis mit einem umfangreichen Projektteil aus der Praxis jede Menge Inspirationen und konstruktive Lösungsbeispiele. Glas wird als prägendes Material der Architektur präsentiert, das ein Spiel mit Licht, mit der Beziehung von "innen und außen" und dem Verhältnis des Menschen zum Raum und zur Natur zulässt.

 

Vitrine 5 - Beton

 

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Monier, Joseph; Bosc, Jean-Louis [Mitarb.]:
Joseph Monier et la naissance du ciment armé. - Paris : Editions du Linteau, 2001. - 180 S. : zahlr. Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: saai: O MONI 1
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): Dieses Buch zeigt die Geschichte von Joseph Monier auf. Eine Darstellung des historischen Kontexts erfolgt beispielsweise durch Essays anderer Forscher seiner Zeit. Es beschreibt seinen Weg vom Gartenbau bis zu den Blumenkästen, anhand denen er das Material entwickelte, welches das Bauwesen revolutionieren sollte.

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Culot, Maurice:
Les frères Perret, l'oeuvre complète : les archives d'Auguste Perret (1874 - 1954) et Gustave Perret (1876 - 1952) / Institut Français d'Architecture. Sous la direction de Maurice Culot ... par Joseph Abram .... - Paris : Éd. Norma, 2000. - 510 S. : zahlr. Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Fachgebiet Baugeschichte: BM PERRE 21
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): Dieses Buch präsentiert zum ersten Mal alle Archive der Brüder Perret, eine außerordentlich wichtige Sammlung, die vom Conservatoire national des arts et métiers gesammelt und 1992 beim Institut français d' architecture hinterlegt wurde. Auguste Perret (1874-1954) gründete 1905 mit seinen Brüdern Gustave (1876-1952) und Claude (1880-1956) ein Stahlbetonunternehmen, das mit einem Architekturbüro verbunden ist. Diese in Frankreich einzigartige Organisation ermöglicht es ihnen, den potenziellen Reichtum an Stahlbeton zu nutzen, den sie 1899 im Casino de Saint-Malo zum ersten Mal eingesetzt hatten. Die von der Firma und der Agentur untersuchten Hauptprojekte werden von Architekturhistorikern kommentiert und ein umfassendes Inventar der 350 Projekte, die die Gesamtheit der Archive repräsentieren, wird chronologisch veröffentlicht. Reich bebildert mit fast tausend Dokumenten, bietet dieses einzigartige Werk einen detaillierten und vollständigen Überblick über ein Hauptwerk der Architektur des 20. Jahrhunderts.

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Gargiani, Roberto ; Rosellini, Anna:
Le Corbusier : Béton Brut und der unbeschreibliche Raum (1940 – 1965); Oberflächenmaterialien und die Psychophysiologie des Sehens. - 1. Aufl. - München : Ed. Detail, 2014. - 589 S. : überw. Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Fachgebiet Entwerfen Konstruieren: O CORB
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): „Béton brut“ und „L’Espace Indicible“ –  für Le Corbusier waren dies die entscheidenden Theorien in seinem Werk nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie bilden den Dialog zwischen dem Realen und dem Abstrakten, zwischen Material und der künstlerischen Sicht seiner Arbeit. Anhand unterschiedlicher Projekte wird Le Corbusiers besonderer Umgang mit Sichtbeton vorgestellt: Von der Herstellung mit einer strengen Auswahl an Bestandteilen über die strukturelle Prägung der Oberfläche durch ein durchdachtes Zusammenfügen der Schalungen bis zur Behandlung der Sichtflächen mit speziellen Anstrichen.

 

Vitrine 6 - Eisen und Stahl

 

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Powell, Kenneth (Hrsg.):
Gewagte Konstruktionen: die großen Baumeister. – Berlin: Parthas, 2012. - 304 S. : zahlr. Ill. (229 meist farbige Abbildungen)

Bestandsnachweis/Signatur: Privatbesitz
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): Die Kuppel des Doms von Florenz, der die Stadt weithin überragt, der Eiffelturm in Paris, Istanbuls prächtige Süleymaniye-Moschee, Kirchenbauten wie die Sagrada Familia in Barcelona oder Museumsbauten wie das Getty Museum in Bilbao sind Bauwerke, die zum Wahrzeichen ihrer Stadt wurden. Viele dieser Wahrzeichen gingen mit technischen Innovationen einher, die die meisten Zeitgenossen für unvorstellbar hielten. Es brauchte für Ihre Realisierung herausragende Persönlichkeiten mit unkonventionellen Ideen und häufig auch ein langes Durchhaltevermögen. „Gewagte Konstruktionen: die großen Baumeister“ präsentiert mit hervorragendem Bildmaterial 40 kühne Konstrukteure und Bau­meister, unter denen sich zahlreiche bekannte Architekten des 20. Jahrhunderts finden, wie Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier oder Santiago Calatrava, aber auch herausragende Baumeister vergangener Zeiten wie Karl Friedrich Schinkel, Eugène-Emmanuel Viollet-Le-Duc oder Sinan, deren Meisterwerke uns noch heute tief beeindrucken.

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Lambert, Phyllis:
Building Seagram. - New Haven [u.a.] : Yale University Press, 2013. - XIV, 306 S. : zahlr. Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Fachgebiet Baugeschichte: BM MIES 20
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Teile (übersetzt) aus: Vom Prolog zum Bau Seagram von Phyllis Lambert): Das Seagram-Gebäude erhebt sich über die New Yorker Park Avenue und scheint mit perfekten Linien aus Bronze und Glas über der Straße zu schweben. Das Gebäude, das als eine der größten Ikonen der Architektur des zwanzigsten Jahrhunderts gilt, wurde von Samuel Bronfman, dem Gründer der kanadischen Destilleriedynastie Seagram, in Auftrag gegeben. Bronfmans Tochter Phyllis Lambert war siebenundzwanzig Jahre alt, als sie die Suche nach einem Architekten übernahm und Mies van der Rohe (1886-1969) wählte, einen modernen Pionier der "Haut und Knochen" -Architektur. Mies, der zusammen mit Philip Johnson (1906-2005) den eleganten, täuschend einfachen, achtunddreißigstöckigen Turm entwarf, betonte die Schönheit der Struktur und der edlen Materialien und stellte das Gebäude von der Allee zurück und schuf mit der Plaza des Gebäudes eine urbane Oase. 

Phyllis Lambert versucht in diesem Band die Baukunst von Mies van der Rohe etwas genauer zu erklären. Das Seagram Building wurde sofort als das große Vorbild des prototypischen amerikanischen Bautyps wahrgenommen. Was die Industrie und die kleineren Architekten daraus gelernt haben, waren nicht die exemplarischen Formen und Proportionen, nicht die raffinierten Details, nicht der Standort, der das Konzept des öffentlichen Raums in New York City veränderte, sondern die Idee der Glas- und Metallfassade. Diese wurde grob kopiert und in unzähligen Gebäuden eingesetzt, die weit entfernt von den philosophischen und kulturellen Grundlagen der Architektur waren, mit der sich Mies beschäftigte.

 

Vitrine 7 - Lehm

 

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Glenn, H. E.:
Rammed Earth Building Construction. - Engineering Experiment Station Clemson, South Carolina ; Bulletin No. 3, 1943. - 18 S.

Bestandsnachweis/Signatur: Privatbesitz
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (S. Böhm): „Rammed Earth Building Construction“ ist eine Zusammenfassung von Experimenten mit Stampflehm als Baumaterial aus dem Jahr 1943. Die Arbeiten zu dieser Veröffentlichung begannen bereits 1935 in South Carolina. Man wollte anhand von Experimenten und gebauten Modellstrukturen zeigen, dass der rote Ton von South Carolina erfolgreich als Baumaterial verwendet werden kann. Damals herrschte aufgrund des Krieges ein Mangel an Baumaterialien. Mit „Rammed Earth Building Construction“ sollten Alternativen aufgezeigt werden. Die Publikation beginnt mit dem historischen Kontext von Stampflehm als Baumaterial und erklärt verschiedene Konstruktionsmethoden, um dann die eigenen Forschungsergebnisse zu erläutern.

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Kapfinger, Otto ; Sauer, Marko (Hg.):
Martin Rauch: Gebaute Erde : Gestalten & Konstruieren mit Stampflehm. - München : DETAIL - Institut f. Internationale Architektur-Dokumentation, 2015. - 157 S. : Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: KIT-Bibliothek: 2016 E 63
Digitalisat: http://dx.doi.org/10.11129/9783955532710

Abstract (Quelle): Seit über 25 Jahren leistet Martin Rauch Forschung und Entwicklung in allen Bereichen des Bauens mit Stampflehm. Die daraus resultierenden Erfahrungen in Verbindung mit dem Wissen um diesen Baustoff möchte er nun in einem Planungshandbuch weitergeben. Denn das Konstruieren mit Lehm geht einher mit dem Verständnis für das Material selbst. Die Publikation gliedert sich daher auch nicht nach Projekten, sondern nach Bauteilen: Konstruktion und Ausführung zu Boden, Wand, Decke und Öffnungen werden anhand der einzelnen Projektdetails aus Martin Rauchs realisierten Bauten erläutert. An ihnen wird beispielhaft gezeigt, wie sich bautechnische Probleme im Lehmbau lösen lassen und welche gestalterischen Möglichkeiten sich daraus ergeben. Essays über das Material selbst und seine spezifischen Aspekte im Bereich der Baubiologie, Bauphysik und in Zulassungsfragen runden dieses Grundlagenwerk ab.

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Rauch, Martin:
Handmade: Das Ricola Kräuterzentrum. - Laufen (CH): Ricola AG, 2014. - [72 S.]

Bestandsnachweis/Signatur: Privatbesitz
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): 2012 baute Martin Rauch gemeinsam mit den Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron eine Lagerhalle für den Schweizer Kräuterzuckerlkönig Ricola.
«Das Kräuterzentrum in Laufen führt eine alte Bauweise neu in die Diskussion ein. Eine Kathedrale aus Lehm, eine minimalistische Box, ein roher Klotz aus Erde, der die Hightech-Architektur grosser Brands herausfordert. Herzog & de Meuron und Ricola waren der zeitgenössischen Architektur über drei Jahrzehnte hinweg immer wieder aufs Neue eine Nase voraus.»   Gerhard Mack, 2014

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Hebel, Dirk E. u.a. (Hrsg.):
SUDU: Research. - Berlin : Ruby Press, 2015. - 177 S. : Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Fachbibliothek Architektur: Gc 72-1
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Frei übersetzt aus ruby-press.com): SUDU – the Sustainable Urban Dwelling Unit - ist ein Prototyp für ein bezahlbares zweistöckiges Haus, das mit lokalen Materialien und traditionellen Bautechniken in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba gebaut wurde. SUDU wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Äthiopischen Institut für Architektur, Bauwesen und Stadtentwicklung und der ETH Zürich entwickelt und knüpft an die reiche Tradition des Lehmbaus an, wobei sie sich gleichzeitig mit der Frage beschäftigt, wie diese Tradition an die heutigen Bedürfnisse angepasst werden kann.

In zwei aufwendig illustrierten Bänden fasst diese Publikation den eigenwilligen Bauprozess der SUDU zusammen und beschreibt die verwendeten Bautechniken mit Stampflehm und Lehmziegeln sowie das katalanische Gewölbe, eine Art niedriger Bogen aus glatten Ziegelsteinen. Der erste Band beschäftigt sich zudem mit der Geschichte der äthiopischen Architektur, dem postkolonialen Charakter der heutigen Bauindustrie und den Herausforderungen der raschen Urbanisierung des Landes. Der zweite Band, ein Handbuch mit mehr als 600 detaillierten Zeichnungen und Anleitungen, zeigt, wie man ein Haus Schritt für Schritt mit dem am leichtesten verfügbaren Baumaterial Erde baut.

 

Vitrine 8 - Stroh

 

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Minke, Gernot; Mahlke, Friedemann:
Building with Straw : design and technology of a sustainable architecture. - Basel [u.a.] : Birkhäuser, 2005. - 143 S. : überw. Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: KIT-Bibliothek: 2007 E 1585
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): Das Bauen mit Strohballen ist eine Technik, die vor einem Jahrhundert im Bundesstaat Nebraska entwickelt wurde. In den letzten Jahren erlebt die Verwendung von Stroh als Baumaterial vor allem im amerikanischen Südwesten, aber auch in Kanada, Australien, Frankreich, Holland, Deutschland, Österreich, China und in den Niederlanden einen Aufschwung. Stroh ist ein nachwachsender Rohstoff mit hervorragenden isolierenden Eigenschaften. Selbst großflächige Konstruktionen können mit strohgefüllten Holzrahmen errichtet werden. Dieses Buch ist ein praktischer Leitfaden für das Bauen mit Stroh. Brandschutz, Schutz vor Feuchtigkeit, Nässe, Schädlingen und Parasiten werden detailliert behandelt. Zahlreiche Fotos dokumentieren den Montage- und Konstruktionsprozess Schritt für Schritt. 30 beispielhafte internationale Projekte veranschaulichen das breite Spektrum der Gestaltungsmöglichkeiten mit Stroh.

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Jones, Barbara:
Building with straw bales : a practical manual for self-builders and architects. - Cambridge : Green Books, 2015. - 239 S. : Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Fachbibliothek Architektur: Gc 100
Digitalisat: http://search.ebscohost.com/login.aspx?direct=true&scope=site&db=nlebk&db=nlabk&AN=1032854

Abstract (Quelle): Dieses Buch erklärt in einfachen Worten die Prinzipien des Strohballenbaus für Selbstbauer, Architekten und Fachleute der Bauindustrie. Auf verständliche Weise werden die Vorteile des Strohballenbaus, Designprinzipien, Oberflächenbehandlungen, Planung und Genehmigung sowie Bauvorschriften erläutert.

 

Vitrine 9 - Kunststoff

 

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Adler, Sabine (Hrsg.):
Plastic age: Faszination und Schrecken eines Materials in Kunst und Wissenschaft ; Katalog zur Ausstellung, 12.09. - 13.12.2014 / ERES-Stiftung. - München : ERES-Stiftung, 2014. - 95 S. : zahlr. Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Fachbibliothek Architektur Gc 122
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): Lag die weltweite Produktion von Kunststoff 1950 noch bei 1,7 Millionen Tonnen, stieg sie kontinuierlich auf 288 Millionen Tonnen im Jahr 2012 an. Oder anders ausgedrückt: In den vergangenen zehn Jahren wurde in etwa so viel Kunststoff hergestellt, wie im gesamten letzten Jahrhundert.
Doch die Erfolgsgeschichte dieses so unverwüstlichen und vielseitigen Materials hat auch ihre Schattenseiten. Günstige Produktionsbedingungen und chemische Beständigkeit sind eine gewaltige Herausforderung für die Stoffkreisläufe unseres Planeten: Wachsende Müllberge, Plastikinseln in den Ozeanen, Mikroplastik in Gewässern und Lebensmitteln belasten nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere Gesundheit.
Andererseits ist eine Zukunft ohne Plastik nicht mehr vorstellbar. Moderne Kunststoffe eröffnen neue Möglichkeiten bei der Erzeugung erneuerbarer Energien, in der Medizin sind Plastikimplantate immer häufiger vielversprechende Alternativen zu Werkstoffen wie Titan und Keramik.
Auch die bildende Kunst erprobt Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen von Plastik. Künstler erkunden auf ihre Weise das ungeheure Innovationspotenzial von Kunststoff und nutzen seine verblüffende Vielfältigkeit und leichte Formbarkeit für ihre Arbeit. Dabei sind sie sich der damit verbundenen Problematik für Mensch und Umwelt durchaus bewusst. Mit dem Projekt 'Plastic Age' möchte die ERES-Stiftung Faszination und Schrecken dieses besonderen Materials aus künstlerischer und wissenschaftlicher Sicht beleuchten.

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Antonelli, Paola:
Mutant materials in contemporary design: [May 25 - August 27, 1995] / The Museum of Modern Art, New York. - New York: Abrams, 1995. -128 S. : zahlr. Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Privatbesitz
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Teile frei übersetzt aus www.moma.org):„Mutant Materials in Contemporary Design“ beschäftigt sich mit der Entwicklung von Materialien als Resultat eines Designprozesses. Beim Design von Materialien werden neue Techniken eingesetzt um physikalische Eigenschaften anzupassen, zu erweitern und zu modifizieren. Keramik und Faserverbundwerkstoffe können als Alternativen zu Metallen eingesetzt werden, Holz kann so weich wie Polstermöbel sein und Kunststoffe können so transluzent wie Glas oder so hart wie Stein sein. Die Publikation erschien 1995 zur gleichnamigen Ausstellung am Museum of Modern Art in New York und zeigt mehr als 200 Objekte und Prototypen. Jedes Werk aus Glas, Kunststoff, Gummi, Schaumstoff, Holz, Metall und Keramik ist ein Beispiel für ein innovatives Material oder die innovative Verwendung eines traditionellen Materials. Eingereicht wurden unter anderem ein Kohlefaserflugzeug, Flossen aus Flüssigkunststoff, Rotoren aus Keramik-Turbinen, Rasierklingen aus Keramik und Titan-Rollstühle.

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Motro, René (Hrsg.):
Flexible Verbundmaterialien in Architektur, Bauwesen und Innenarchitektur. -  Basel : Birkhäuser, 2013. - 232 S. : Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: KIT-Bibliothek: 2013 E 558
Digitalisat: https://doi.org/10.1515/9783034613859

Abstract (Quelle): Textile Architektur begeistert die Menschheit weltweit schon seit vielen Jahrhunderten. In den letzten Jahrzehnten und Jahren konnten durch innovative Materialien neue  Möglichkeiten geschaffen werden, diesen faszinierenden Werkstoff in der Architektur, im Bauwesen und auch im Design einzusetzen. Textilien faszinieren wegen der besonderen Formen, die diese Gewebestrukturen ermöglichen und aufgrund ihres außergewöhnlichen Charakters als weiche Materialien. Das Buch widmet sich den technischen Textilien in drei Teilen: Im ersten Kapitel wird das Material in seinen spezifischen Eigenschaften vorgestellt, das zweite Kapitel befasst sich mit den Anwendungen in den Bereichen Architektur, textile Fassaden, Sonnenschutz und Innenarchitektur unter besonderer Berücksichtigung von Verarbeitungsweisen und Konstruktionsprinzipien. Das dritte Kapitel dokumentiert eine Auswahl von 24 internationalen gebauten Projekten, um die verschiedenen Einsatzgebiete auch unmittelbar zu veranschaulichen.

 

Vitrine 10 – Neue Materialien

 

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Leydecker, Sylvia:
Nanomaterialien in Architektur, Innenarchitektur und Design. - Basel ; Berlin [u.a.] : Birkhäuser, 2008. - 191 S. : zahlr. Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: KIT-Bibliothek: 2008 A 1546
Digitalisat: http://dx.doi.org/10.1007/978-3-7643-8229-2

Abstract (Quelle): Nanotechnologie gilt als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts mit stark wachsender wirtschaftlicher Bedeutung. In Architektur und Bauwesen liegen ihre heute nutzbaren Potenziale besonders in der Beschichtung von Oberflächen, die funktionale Eigenschaften wie erhöhte Bruchfestigkeit, Fähigkeit zur Selbstreinigung oder Feuerresistenz verleiht. Auf Nanomaterialien basierende Zusatzstoffe machen gängige Materialien leichter, durchlässiger oder verschleißfester. Nicht nur für Fassaden und Dächer sind Nanomaterialien von großem Interesse, sondern sie bereichern auch die Gestaltungsmöglichkeiten von Innen- und Außenräumen. Architekten, Innenarchitekten und Designer finden in diesem Buch eine auf ihre Belange zugeschnittene Einführung in den naturwissenschaftlichen Hintergrund, eine kritische Diskussion der Vorzüge und Grenzen dieser Technologie und vor allem eine umfassende, mit zahlreichen internationalen Projektbeispielen belegte Darstellung von 16 bau- und designrelevanten Eigenschaften und Funktionen von Nanomaterialien.

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Sauer, Christiane (Hrsg.):
Made of ... : neue Materialien für Architektur und Design. - Berlin : Gestalten, 2010. - 240 S. : überw. Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Materialbibliothek Architektur: OMA 12
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): Die heutige innovative Architektur wäre ohne die rasante Entwicklung neuer Baustoffe und – technologien unvorstellbar. Vor diesem Hintergrund zeigt Made of ... nicht nur unkonventionelle Ansätze für den Einsatz von Materialien in Architektur und Design, sondern beschreibt auch den aktuellen Stand der Forschung und wiederentdeckte Technologien. Das Buch ist eine inspirierende Referenz für alle, die nach einem bestimmten Material suchen, ihre Designpaletten um weitere hochmoderne Möglichkeiten erweitern möchten oder sich einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich verschaffen wollen.

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Peters, Sascha:
Nachhaltige und multifunktionale Materialien für Design und Architektur. – 1. Aufl. -  Basel : Birkhäuser Verlag, 2011. - 207 S. : zahlr. Abb. - (Materialrevolution; [1])

Bestandsnachweis/Signatur: KIT-Bibliothek: 2014 E 84-1
Digitalisat Bd. 1: http://www.reference-global.com/doi/book/10.1515/9783034610780
Digitalisat Bd. 2: https://doi.org/10.1515/9783038210009

Abstract (Quelle): Rohstoffe, die im letzten Jahrhundert intensiv genutzt wurden und derzeit noch genutzt werden, sind zukünftig nur noch begrenzt verfügbar. Die Suche nach Alternativen gewinnt deshalb an Bedeutung. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde und für Politik wie Industrie das Zauberwort für eine bessere Zukunft. Zudem ist das Bewusstsein für einen umweltverträglichen Umgang mit Werkstoffen und das Denken in Materialkreisläufen beim Konsumenten angekommen: Die Verwendung umweltverträglicher Materialien und Produktionsverfahren wird vom Kunden gewünscht, ja gar vorausgesetzt.
Designern und Architekten kommt somit eine besondere Rolle und Verantwortung zu. Denn sie sind es, die bei ihren Projekten die Auswahl über die eingesetzten Werkstoffe treffen und damit entscheidenden Einfluss auf die Nachhaltigkeit unserer Produktwelt nehmen. Gleichzeitig haben wir es mit einer Flut neuer Materialien zu tun, was besondere Kenntnisse in Bezug auf ihre Eigenschaften, den möglichen Einsatz und ihre Verarbeitung erfordert. „Materialrevolution“ schlägt hier die Brücke von Forschung und Industrie zu den Designern und Architekten, indem es einen systematischen Überblick über die derzeit verfügbaren nachhaltigen Materialien bietet und alle relevanten Information liefert, um die Eignung und das Potential eines neuen Materials für das eigene Projekt zu beurteilen. Dabei werden sowohl natürliche und biologisch abbaubare Materialien beleuchtet, als auch Werkstoffe mit multifunktionalen Eigenschaften und Potenzialen zur Verringerung des Energieeinsatzes vorgestellt.

 

Vitrine 11 - Kultivierte Materialien

 

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Gaß, Siegfried (Bearb.):
Bambus. Bamboo. - Stuttgart, 1985. - 432 S. : zahlr. Ill. u. graph. Darst. -  (Mitteilungen des Instituts für Leichte Flächentragwerke (Il), Universität Stuttgart ; 31). - Enth.: Bambus als Baustoff / Klaus Dunkelberg. Bauen mit pflanzlichen Stäben

Bestandsnachweis/Signatur: KIT-Bibliothek: ZE 5040-31.1985
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle 1 | 2): „Bambus - Bauen mit pflanzlichen Stäben" zeigt Leichtbau mit Materialien der lebenden Natur. Pflanzliche Stäbe sind extrem zugfest, haben hohe Biege- und Knickfestigkeiten und bei unterschiedlichen Größen dennoch ein ähnliches Tragverhalten. Dächer, Wände oder Brücken können mit Stangen gebaut werden. "Bambus" gibt Informationen zu Bauformen, Konstruktionen und Details für das Bauen mit pflanzlichen Stäben als einen Schritt hin zu einer natürlichen Baukunst.

Die IL-Mitteilungen wurden vom ehemaligen Institut für Leichte Flächentragwerke unter der Leitung von Prof. Frei Otto herausgegeben. Jedes Buch ist einem anderen fundamentalen Thema des Leichtbaus gewidmet und stellen essentielle Bausteine des Architektur- und Ingenieurwissens dar.

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Minke, Gernot:
Building with bamboo : [design and technology of a sustainable architecture]. - Basel : Birkhäuser, 2012. - 159 S. : zahlr. Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: KIT-Bibliothek: 2012 E 1162
Digitalisat: https://doi.org/10.1515/9783035608656

Abstract (Quelle): Ein praktisches Handbuch über Bambuskonstruktionen von einem führenden Experten für ökologisches und nachhaltiges Bauen.
Obwohl traditionell ein Baustoff der wärmeren Klimazonen, wird Bambus bei Architekten auf der nördlichen Hemisphäre immer beliebter; Bambus hat mehrere Vorteile - es ist sehr stabil, von geringem Gewicht und hochelastisch, zusätzlich dazu, dass es sowohl leicht verfügbar als auch erneuerbar ist. Die Anwendungen von Bambus in der Architektur sind deutlich breiter und vielfältiger geworden, so dass heute auch Strukturen mit großen Spannweiten - wie Brücken - mit diesem Material gebaut werden.
Die neue und überarbeitete zweite Ausgabe dieses Handbuchs bietet einen praktischen, systematischen Überblick über die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten und Verarbeitungsmethoden dieses nachwachsenden Materials.

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Hebel, Dirk E.; Heisel, Felix:
Cultivated building materials : industrialized natural resources for architecture and construction. - Basel : Birkhäuser, 2017. - 184 S. : Illustrationen

Bestandsnachweis/Signatur: Materialbibliothek Architektur: BST 34
Digitalisat: https://doi.org/10.1515/9783035608922

Abstract (Quelle): Das 21. Jahrhundert steht vor einem radikalen Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie wir Baumaterialien herstellen - eine Verschiebung in Richtung Anbau, Züchtung, Aufzucht, Bewirtschaftung oder Anbau zukünftiger Ressourcen. Das Buch stellt neue industrialisierte Produktionsmethoden und innovative Baumaterialien vor, wie z. B. Zement aus Bakterien, Ziegel aus Pilzmycel oder Bambusfasern als Betonverstärkung. Mit dem Ziel, eine Brücke von der wissenschaftlichen Forschung zur Produktentwicklung und -anwendung zu schlagen, beschreibt das Buch den Beitrag einer breiten Palette von Fachleuten und Innovatoren.

 

Vitrine 12 – Materialien aus Abfall

 

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Braungart, Michael; McDonough, William:
Cradle to Cradle : einfach intelligent produzieren. - Ungekürzte Taschenbuchausgabe, 4. Auflage. - München ; Berlin ; Zürich : Piper, 2016. - 236 S.

Bestandsnachweis/Signatur: Fachbibliothek Architektur: Gc 121(4)
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): Autos aus Autos? Schuhe als Düngemittel für unsere Balkonblumen? Zukünftig gibt es nur noch zwei Arten von Produkten: Verbrauchsgüter, die vollständig biologisch abgebaut werden können, und Gebrauchsgüter, die sich endlos wiederverwerten lassen. Nicht weniger müssen wir produzieren, sondern verschwenderisch und in technischen und biologischen Kreisläufen. Eine ökologisch-industrielle Revolution steht uns bevor, mit der Natur als Vorbild. 

William McDonough war Professor für Architektur an der University of Virginia und ist Pionier für umweltverträgliche und menschenfreundliche Architektur. 1996 erhielt er den Preis für Nachhaltige Entwicklung, die höchste Ehrung für den Umweltschutz, die in den USA vom Präsidenten vergeben wird.

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Hebel, Dirk E.; Wisniewska, Marta H.; Heisel, Felix:
Building from waste : recovered materials in architecture and construction. - Basel : Birkhäuser, 2014. - 200 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.

Bestandsnachweis/Signatur: KIT-Bibliothek: 2014 E 650
Digitalisat: https://doi.org/10.1515/9783038213758

Abstract (Quelle): „Reduce, Reuse, Recycle and Recover" ist die nachhaltige Leitlinie, die die „Take, Make, Waste"-Haltung des Industriezeitalters abgelöst hat. Die Autoren geben einen konzeptionellen und praktischen Einblick in Materialien und Produkte, die Abfall als einen erneuerbaren Rohstoff nutzen. Es wird eine Bestandsaufnahme aktueller Projekte und Bauelemente vorgestellt, die von marktreifen Produkten, darunter Fassadenpaneele aus Stroh und selbstheilendem Beton, bis hin zu zukunftsweisender Forschung und Entwicklung wie Zeitungs-, Holz- oder Jeans-Denim als Isolierfasern reicht. Über den reinen Recycling-Aspekt hinaus werden innovative Konzepte untersucht, wie Materialien, die üblicherweise als Abfall betrachtet werden, zu neuen Bauelementen verarbeitet werden können. Die Produkte sind entlang der Herstellungsprozesse organisiert: verdichtete, rekonfigurierte, transformierte, gestaltete und kultivierte Materialien.

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Leonard, Annie:
The story of stuff : how our obsession with stuff is trashing the planet, our communities, and our health - and a vision for change / with Ariane Conrad. - London : Constable, 2010 . - XXXVI, 396 S. : Ill., graph. Darst.

Bestandsnachweis/Signatur: Fachbibliothek Architektur: Gc 120
Digitalisat: Nicht vorhanden

Abstract (Quelle): Kaffeebecher, Kekspackungen, Schuhe, Handys, DVDs – unser Alltag besteht aus einer Menge solcher Dinge. Wie entsteht dieses Zeug, wo kommt es her und was machen wir damit, wenn wir es nicht mehr brauchen? Die engagierte Umweltaktivistin Annie Leonard geht diesen Fragen auf anschauliche Weise nach und zeigt die Folgen unserer Wegwerfgesellschaft. Im Laufe ihrer zwanzigjährigen Arbeit für Greenpeace und andere NGOs hat sie viele Fabriken, Bergwerke und Müllkippen besucht. Bei ihrer Arbeit als »toxic traveller« kam sie in 40 Länder. Sie berichtet von Familien in Bangladesch, die auf riesigen Müllhalden leben oder von Näherinnen in Haiti, die seit Jahren vergeblich um menschenwürdigere Arbeitsbedingungen kämpfen. Ihr Buch zeigt, wie wir diese Verhältnisse ändern können. Es ist das Glaubensbekenntnis einer neuen ökologischen Bewegung.
Die Autorin hat auch eine Website zum Thema eingerichtet, wo auch der gleichnamige Videofilm zu finden ist: The Story of Stuff