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Abgeschlossene Projekte

Abgeschlossene Projekte unter Beteiligung der KIT-Bibliothek (sortiert nach Starttermin)

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Enabling FAIR Data in the Earth, Space, and Environmental Sciences

Enabling FAIR Data in the Earth, Space, and Environmental Sciences
contact:

Dr. Hans-Jürgen Goebelbecker

funding:

Laura and John Arnold Foundation

Partner:

DataCite, AGU et al.

startdate:

März 2018

enddate:

September 2018

Unter dem Dach der American Geophysical Union (AGU) entwickelt ein Zusammenschluß von internationalen Vertreten der Earth- and space science Standards, welche Forschende, Verlage und Forschungsdatenrepositorien mit einander vernetzen und auf breiter Basis die Umsetzung der FAIR-Prinzipien (findable, accessible, interoperable, reusable) ermöglichen sollen. Ziel des Projektes ist das Erlangen wissenschaftlicher Erkenntnisse zu beschleunigen und die Integrität, Transparenz und Reproduzierbarkeit der Daten zu verbessern.
In diesem Zusammenhang entwickelt DataCite auf der Datenbasis von re3data einen fachspezifischen Repositoryfinder für die wissenschaftliche Publikationen bei Verlagen.
 

bwFDM-lnfo II - Wissensvermittlung zum Datenmanagement an den Universitäten des Landes Baden-Württemberg

bwFDM-lnfo II - Wissensvermittlung zum Datenmanagement an den Universitäten des Landes Baden-Württemberg
contact:

Dr. Claudia Kramer

funding:

MWK BW

Partner:

KIM Konstanz; Universität Heidelberg

startdate:

Dezember 2017

enddate:

April 2019

Im Projekt bwFDM-Info II wird die Koordinierung der E-Science-Projekte in Baden-Württemberg bis zu deren Laufzeitende sichergestellt. Dies schließt die Kommunikation mit anderen, ähnlich gelagerten Projekten in und außerhalb von Baden-Württemberg mit ein, um eine optimale Vernetzung und Nachnutzung der entwickelten Dienste mit möglichst vielen Initiativen im Bereich Forschungsdaten für das Land zu erzielen. Eng daran gekoppelt sind die Fortführung, Verstetigung und Erweiterung der Informationsplattform forschungsdaten.info sowie die Fortsetzung der E-Science Tage.

Ausbau des Onlinekurs "Informationskompetenz: Methodisch planen, recherchieren, schreiben"

Ausbau des Onlinekurs "Informationskompetenz: Methodisch planen, recherchieren, schreiben"
contact:

Diana M. Tangen, Andreas Hirsch-Weber 

Partner:

KIT-Bibliothek, Schreiblabor am House of Competence (HoC)

startdate:

November 2016

enddate:

Oktober 2018

Der preisgekrönte Onlinekurs ‚Informationskompetenz: Methodisch planen, recherchieren, schreiben‘ vermittelt Studierenden und Doktoranden/innen erstmals vollständig onlinebasiert alle Informationskompetenzen, die zur erfolgreichen Absolvierung einer Abschlussarbeit an technischen Universitäten und Hochschulen notwendig sind.  Aufgrund der großen hochschulinternen und -externen Resonanz plant die KIT-Bibliothek in Kooperation mit dem Schreiblabor des House of Competence (HoC) den Ausbau des Projekts mit folgenden Zielen bzw. Inhalten:

  1. Einbettung von Kurs-Modulen in fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen,
  2. Öffnung des Kursangebotes für andere Hochschulen,
  3. Anpassung der Übungsanteile zur Vergabe von ECTS-Punkten,
  4. Zielgruppenerweiterung,
  5. Begleitforschung.

Das Ausbauprojekt leistet damit einen substantiellen Beitrag dazu, einen hochschulübergreifenden Standard des digitalen Lehrens und Lernens im Bereich der Informationskompetenz aus bibliothekarischer und (schreib)didaktischer Perspektive zu setzen.

bwDIM – bwDataInMotion

bwDIM – bwDataInMotion
contact:

Dr. Hans-Jürgen Goebelbecker

funding:

MWK Baden-Württemberg

Partner:

KIT-Bibliothek, Steinbuch Centre for Computing (KIT), FIZ Karlsruhe

startdate:

Januar 2016

enddate:

Februar 2019

bwDIM verfolgt einen vierstufigen Ansatz:

  1. Untersuchung zentraler Arbeitsprozesse der Forschenden bezüglich Archivierung, Publikation und Nachnutzung; Bestimmung bestehender Defizite auf Prozessebene und bei den technischen Basisdiensten (Gap-Analyse)
  2. Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Prozessoptimierung unter Nutzung der verbesserten bzw. ergänzten technischen Basisdienste
  3. Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Optimierung und Erweiterung der technischen Basisdienste 
  4. Validierung der Ergebnisse anhand bestehender Systeme und Nutzergruppen

 

Für diese Vorgehensweise kann bwDIM auf die Erkenntnisse der Projekte bwDataDiss, bwFDM-Communities, bwDataArchiv und RADAR zurückgreifen. Aus diesen abgeleitet ergeben sich mehrere Arbeitsschwerpunkte für bwDIM:

  • Bereitstellung geeigneter Submissionskanäle für die Datenarchivierung
  • Bereitstellung effizienter Zugänge zu kostengünstigen Archivierungssystemen
  • Bereitstellung bequemer Mechanismen zur Datenpublikation
  • Bereitstellung geeigneter Disseminationskanäle für archivierte/publizierte Daten
  • Sicherstellung einer durchgängigen Authentifizierung und Autorisierung

Die Kombination dieser Maßnahmen führt zu einer Standardisierung der Arbeitsprozesse im Bereich des Forschungsdatenmanagements – nicht nur zu einer höheren Akzeptanz, sondern auch zu Kosteneinsparungen in der Bereitstellung der Dienste.

bwFDM-Info – bwForschungsdatenmanagement-Info

bwFDM-Info – bwForschungsdatenmanagement-Info
contact:

Dr. Claudia Kramer

funding:

MWK Baden-Württemberg

Partner:

KIT, Universität HeidelbergUniversität HohenheimUniversität KonstanzUniversität Tübingen

startdate:

November 2015

enddate:

April 2017

Forschungsdatenmanagement (FDM) unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der einfachen Bearbeitung und nachhaltigen Speicherung aller Arten wissenschaftlicher Daten. Ausgehend von dem im Landesprojekt bwFDM-Communities identifizierten Bedarf erhalten Forschende durch bwFDM-Info gebündelte Informationen zu unterschiedlichsten Fragen im Umgang mit Forschungsdaten. Das Projekt gliedert sich in mehrere Kernbereiche:

  • Aufbau eines Informations-Web-Portals
  • Bereitstellung eines Planungsinstrumentes für Datenmanagement (DMPI)
  • Bündelung von Landes-E-Science-Initiativen im Bereich FDM

Lernraum-Entwicklung am KIT

Lernraum-Entwicklung am KIT
contact:

Friederike Hoebel

links:
funding:

QS-Mittel

startdate:

April 2015

enddate:

März 2017. Verlängert: April 2017 - März 2019

Das Projekt "Lernraum-Entwicklung am KIT" hat das Ziel, die Lernraum-Situation am KIT zu verbessern. Neben der Optimierung vorhandener Lernräume – also Räumen, die Studierende zum Selbststudium jenseits von Lehrveranstaltungen nutzen – sollen auch neue raumbezogene oder organisatorische Konzepte ausgelotet und prototypisch umgesetzt werden, z. B. die zeitweise Nutzung von Seminarräumen als Lernraum oder die Einführung eines Raumbuchungssystems.

Um zentrale und dezentrale Lernraum-Initiativen am KIT aufeinander abzustimmen und die Kommunikation darüber zu verbessern, wurde im Rahmen des Projekts die Stelle der Lernraum-Koordination eingerichtet, die organisatorisch an der KIT-Bibliothek angesiedelt ist. Die Handlungsfelder werden von dem interdisziplinär besetzten AK Lehr-Lernräume diskutiert und gemeinsam mit anderen Akteuren in Pilotprojekten ausgelotet.

PopWiss.Net – Datenbank für Populärwissenschaften

PopWiss.Net – Datenbank für Populärwissenschaften
contact:

Prof. Dr. Michael Mönnich

funding:

Klaus-Tschira-Stiftung

Partner:

KIT-Bibliothek, Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik), Institut für Angewandte Informatik (KIT)

startdate:

Oktober 2014

enddate:

Oktober 2015

Das Projekt "PopWiss.Net – Datenbank für Populärwissenschaften" hat zum Ziel die Entwicklung eines Informationssystems für Wissenschaftskommunikation, welches das populärwissenschaftliche Engagement von Forschenden aller Disziplinen dokumentiert. Dazu zählen Vorträge, Radio- und TV-Beiträge, Zeitungsartikel, Sachbücher, Blogs, Kinder-Uni etc. In dem im Oktober 2014 begonnenen einjährigen Vorprojekt werden Festlegungen bezüglich der medialen Formate, einer möglichen thematischen Beschränkung, über den Zeitraum, Grundsätze des Workflows, Metadatenstruktur und über das Geschäftsmodell getroffen. Im anschließend vorgesehenen Hauptprojekt wird dann der öffentlich zugängliche Dienst "PopWiss.Net" konkret entwickelt.

bwDataDiss – Entwicklung einer Infrastruktur zur Beschreibung, Speicherung und Verknüpfung von Forschungsdaten und elektronischen Dissertationen

bwDataDiss – Entwicklung einer Infrastruktur zur Beschreibung, Speicherung und Verknüpfung von Forschungsdaten und elektronischen Dissertationen
contact:

Tobias Kurze

funding:

MWK Baden-Württemberg

Partner:

KIT-Bibliothek, Steinbuch Center for Computing (KIT), Universitätsbibliothek Freiburg, Rechenzentrum der Universität Freiburg

Assoziierte Partner: Center of Digital Tradition (CODIGT)

startdate:

Juli 2014

enddate:

September 2017

Im Zuge der digitalen Transformation der Wissenschaft wird an Forschende zunehmend der Wunsch herangetragen, die den Forschungsergebnissen zugrundeliegenden Forschungsdaten gemeinsam mit den Publikationen zu dokumentieren und zu archivieren. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen spricht sich in ihren „Grundsätzen zum Umgang mit Forschungsdaten“ unter anderem für deren langfristige Sicherung aus und bekennt sich zu den Grundsätzen des Open Access, da Forschungsdaten einen wichtigen Grundpfeiler wissenschaftlicher Erkenntnis darstellen und unabhängig von ihrem ursprünglichen Erhebungszweck vielfach Grundlage weiterer Forschung sein können. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) übernimmt diese Gedanken in ihren Empfehlungen zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis und fordert, die „Primärdaten als Grundlage für Veröffentlichungen sollen auf haltbaren und gesicherten Trägern in der Institution, wo sie entstanden sind, für zehn Jahre aufbewahrt werden.“

Vor dem Hintergrund der vorhandenen universitären Infrastrukturen und existierenden Workflows rund um die Ablieferung elektronischer Dissertationen setzt sich das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg geförderte Projekt bwDataDiss das Ziel, diese bestehenden Infrastrukturen pragmatisch um die Möglichkeit zu ergänzen, die zu einer Dissertation gehörenden Forschungsdaten zu beschreiben, abzuliefern und persistent zu speichern. In Anlehnung an den Grundsatz der „Intelligent Openness“ der Royal Society of Chemistry soll zudem ein allgemeiner Konsens innerhalb der Universitäten hergestellt werden, dass grundsätzlich auch Forschungsdaten aufbewahrt werden sollen, die aufgrund von datenschutzrechtlichen oder vertraglichen Gründen zumindest vorübergehend nur den Promovenden und den Betreuern zugänglich sein dürfen.

Die Erweiterung der bestehenden Dienste zur Ablieferung elektronischer Dissertationen werden exemplarisch am KIT und an der Universität Freiburg erarbeitet und dann im dritten Projektjahr auf die anderen Universitäten in Baden-Württemberg übertragen.

bwFDM-Communities: Forschungsdatenmanagement Baden-Württemberg

bwFDM-Communities: Forschungsdatenmanagement Baden-Württemberg
contact:

Dr. Claudia Kramer

funding:

MWK Baden-Württemberg

Partner:

KIT, Universität Freiburg, Universität Heidelberg, Universität Hohenheim, Universität Konstanz, Universität Mannheim, Universität Stuttgart, Universität Tübingen, Universität Ulm

 

startdate:

Juni 2014

enddate:

Dezember 2015

Im Projekt bwFDM‐Communities soll zielgerichtet der direkte Kontakt zu den wissenschaftlichen Communities aufgebaut werden, um deren Bedarf an Diensten, Infrastruktur und Unterstützung beim Umgang mit Forschungsdaten an den Universitäten des Landes Baden‐Württemberg konkret zu erfassen.

Ziel ist es, eine Grundlage für den nachhaltigen Ausbau von Expertise und Know‐How im Forschungsdatenmanagement an allen universitären Rechenzentren, Bibliotheken und anderen Wissenschaftseinrichtungen (z. B. Sonderforschungsbereiche, GESIS) Baden‐Württembergs zu legen und den wissenschaftlichen Communities langfristig ein Umfeld bieten zu können, in denen sie die neuen Herausforderungen des digitalen Wissenswettbewerbs annehmen können.

Motorikforschungsdaten – MotorResearch data (MO|RE data)

Motorikforschungsdaten – MotorResearch data (MO|RE data)
contact:

Regine Tobias

links:
funding:

DFG

Partner:

KIT-Bibliothek, Institut für Sport und Sportwissenschaft (KIT), mb-mediasports

Assoziierte Partner: Center of Digital Tradition (CODIGT)

startdate:

Mai 2014

enddate:

April 2016

Daten zur motorischen Leistungsfähigkeit werden in einer Vielzahl von Projekten seit Jahrzehnten national und international erhoben, jedoch ist die aktuelle Studienlage gekennzeichnet durch uneinheitliche und teilweise widersprüchliche Ergebnisse. Zudem führen viele erhobene Daten nie zu Publikationen und bleiben damit den interessierten Forschergruppen verwehrt.

Ziel des von der DFG geförderten Projektes ist, alle verfügbaren Daten zur motorischen Leistungsfähigkeit in einer eResearch-Infrastruktur zu bündeln und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Weiterhin sollen im Rahmen von MO|RE data umfassende Normdaten generiert und Materialen zu sportmotorischen Tests veröffentlicht werden. Im Mittelpunkt stehen Daten des Deutschen Motorik-Tests 6-18, sowie weiterer ausgewählter normierter Testaufgaben mit großem Verbreitungsgrad. MO|RE data soll sowohl für Wissenschaftler als auch für Praktiker (Übungsleiter/ Lehrer/ Ärzte) und die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei zugänglich sein. Es soll mit MO|RE data eine webbasierte Anwendung entstehen, deren Forschungsdaten als zitierfähige und international nachgewiesene Daten exportiert und weiterverwendet werden können. Dadurch sollen Anreize entstehen, eigene Forschungsdaten zu teilen, sowie selbst mit zitierfähigen Daten weiter Forschung zu betreiben um den Datenbestand zu verbessern und auszubauen.

NatHosting – Nationales Hosting elektronischer Ressourcen

NatHosting – Nationales Hosting elektronischer Ressourcen
contact:

Dr. Hans-Jürgen Goebelbecker

links:
funding:

DFG

Partner:

Bayerische Staatsbibliothek, FIZ Karlsruhe, Universitätsbibliothek Johann-Christian Senckenberg, KIT-Bibliothek, Steinbuch Centre for Computing (KIT), Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin, Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg

startdate:

Februar 2014

enddate:

Dezember 2015

Der nachhaltige und störungsfreie Zugriff auf digitale Veröffentlichungen von Fachverlagen ist für Wissenschaft und Forschung unerlässlich. Zur Vermeidung von Störungen des Normalbetriebs wie Ausfälle von Verlagsservern, Transfer von Zeitschriftentiteln, das Ausscheiden eines Verlags aus dem Markt oder die Abbestellung von elektronischen Ressourcen müssen Lösungen gefunden werden, die sich möglichst in eine deutschlandweit anwendbare Gesamtstrategie einbinden lassen.

Das von der DFG geförderte Projektvorhaben verfolgt das Ziel, Portico, LOCKSS und ggf. weitere Systeme hinsichtlich ihres Einsatzes im Rahmen eines Konzepts des nationalen Hostings elektronischer Ressourcen detailliert zu untersuchen. Dabei sind inhaltliche, lizenzrechtliche, technische, organisatorische und finanzielle Fragestellungen zu berücksichtigen. Ausgehend von einer anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs vorgenommenen Bewertung der Systeme soll ein technisches Gesamtkonzept erarbeitet werden. Auf dieser Basis befassen sich die Folgeschritte mit der Konzeption des erforderlichen Rechtemanagements, der Erarbeitung von Workflows und der Erstellung von Empfehlungen für geeignete Organisations- und Finanzierungsmodelle. Die spätere Umsetzbarkeit des zu entwickelnden Konzepts hängt nicht zuletzt davon ab, bereits während der Projektphase möglichst hohe Akzeptanz bei den potentiell Beteiligten zu erreichen.

openTA

openTA
contact:

Prof. Dr. Michael Mönnich

links:
funding:

DFG

Partner:

KIT-Bibliothek, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (KIT), Institut für angewandte Informatik (KIT)

startdate:

Oktober 2012

enddate:

Oktober 2014

Ziel des Projekts openTA ist es, Information, Kommunikation und Kooperation im Themengebiet „Technikfolgenabschätzung“ (TA) durch den Aufbau eines webbasierten Fachportals zu verbessern.

Im Projekt werden Informations- und Kommunikationsdienste entwickelt, die sowohl zentral über das Fachportal als auch dezentral über Integration in die Webangebote der jeweiligen TA-Institutionen angeboten und genutzt werden können. Ein erster entwickelter Dienst, der openTA-Newsdienst, bietet einen umfassenden Nachrichtenüberblick über die Aktivitäten von TA-Institutionen und kann als personalisierbares Widget und konfigurierbarer Feed genutzt werden.

Der Name openTA verweist auf die Offenheit des Portals: Dahinter stehen das Konzept des Open-Access-Publizierens und des freien Zugriffs auf das TA-Informationsangebot sowie die Nutzung von Open-Source-Softwarelösungen und die Beteiligung der TA-Community.

Technikfolgenabschätzung hat sich seit den 1960er Jahren in Deutschland etabliert. Einzelne Lehrstühle, Ingenieur- und Beratungsbüros sowie große Forschungs- und Beratungseinrichtungen beschäftigen sich mit TA. Das Fachportal TA stärkt die internationale Gemeinschaft der TA-Institutionen, unterstützt die Lehre und fördert eine breite öffentliche Nutzung von TA-Wissen.

re3data.org – Registry of Research Data Repositories

re3data.org – Registry of Research Data Repositories
contact:

Dr. Hans-Jürgen Goebelbecker

links:
funding:

DFG

Partner:

KIT-Bibliothek, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der Humboldt-Universität zu Berlin, Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam

startdate:

Januar 2012

enddate:

Dezember 2015

re3data.org (Registry of Research Data Repositories) erfasst Forschungsdaten-Repositorien verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen in einem zentralen, web-basierten Recherche- und Nachweissystem.

Die Zielgruppe für re3data.org setzt sich vorwiegend aus Wissenschaftlern, Infrastruktureinrichtungen und Förderorganisationen zusammen. re3data.org verfolgt einen umfassenden Nachweis von Forschungsdaten-Repositorien auf Grundlage einer dokumentierten Recherche sowie einer Struktur- und Inhaltsanalyse der Angebote, die die Heterogenität der in den Repositorien vorgehaltenen Daten berücksichtigt.

Die Konzeption und der Aufbau des Recherche- und Nachweissystems erfolgten nach definierten und im Projektverlauf iterativ angepassten Kriterien. Dies mündete in einer vertieften Auseinandersetzung mit Qualitätsanforderungen an Forschungsdaten-Repositorien und im Entwurf eines Kriterienkatalogs für die Qualitätssicherung dieser Angebote. Die Projektpartner orientieren ihre Aktivitäten stets am aktuellen Forschungsdiskurs und stehen derzeit im Austausch mit weiteren Akteuren und Projekten auf nationaler und internationaler Ebene. Im Zuge der Verstetigung von re3data.org nach dem Auslaufen der Projektförderung wurde re3data.org inzwischen als Dienst in das Portfolio von DataCite übernommen. Das KIT ist weiterhin für den Betrieb und die Weiterentwicklung von re3data.org teilverantwortlich.

Open Access Publikationsfonds

Open Access Publikationsfonds
contact:

Doris Jaeger

funding:

DFG (Folgeanträge)

startdate:

Januar 2011

enddate:

Dezember 2018

Mit dem Förderprogramm „Open-Access-Publizieren“ unterstützt die DFG Hochschulen bei der Etablierung von Publikationsfonds, mit dem Ziel, dauerhafte und nachhaltige Förderstrukturen für Open Access-Publikationen zu etablieren. Im Rahmen dieses DFG-Programms werden für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Open-Access-Zeitschriften, die  Artikelbearbeitungsgebühren bzw. die Article Processing Charges (APCs) bis zu einer Höhe von 2.000 €  über den Publikationsfonds befördert (unter Berücksichtigung der Förderkriterien der DFG).

Nach Abschluss des DFG-Förderprogramms "Open-Access-Publizieren" (voraussichtlich Ende 2018) wird das KIT die Publikationsgebühren für Veröffentlichungen von Open-Access-Publikationen aus einem zentralen Publikationsfonds übernehmen. Dies gewährleistet eine nachhaltige und effiziente Unterstützung der Wissenschaftskommunikation.

FIS-OAR

FIS-OAR
contact:

Regine Tobias
 

Partner:

KIT-Bibliothek, Avedas

startdate:

Juli 2011

enddate:

Dezember 2012

Im Rahmen des Projekts FIS-OAR wird das Forschungsinformationssystem (FIS) des KIT zu einem modernen, allen Ansprüchen des Forschungszyklus abbildenden Open-Access-Repositoriums (OAR) ausgebaut. Hierbei wird auf der am KIT vorhandenen Infrastruktur für Open Access aufgebaut und das Konzept eines umfassenden Service- und Berichtswesens für Forschende und Wissenschaftsmanager am KIT vervollständigt. Darüber hinaus macht das so ausgebaute Forschungsinformationssystem wissenschaftliche Publikationen für ein weltweites Publikum online im Volltext unmittelbar verfügbar.

DILPS/M

DILPS/M
contact:

Regine Tobias
 

funding:

DFG

Partner:

KIT-Bibliothek, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

startdate:

Oktober 2010

enddate:

März 2014

DILPS/Media Edition ist ein von der DFG gefördertes Projekt der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe und der KIT-Bibliothek. Dabei wird eine Digitale Bibliothek entwickelt, die eine virtuelle e-Research-Infrastruktur für multimediale Objekte und Forschungsdaten in vornehmlich medienbasierten Arbeitsumgebungen (Media Solution) für Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen verwalten und anbieten kann. Ausgangspunkt ist das seit dem Jahr 2000 an der HfG Karlsruhe entwickelte Digital Image Library Processing System.

Im Zuge des Projekts wurde eine Kooperation mit dem FIZ Karlsruhe eingegangen, um den freien und langfristigen Zugang der Forschungsdaten und die Weiterverbreitung der Media Solution in der Fach-Community zu sichern. DILPS/M wird als Applikation der integrierten e-Research-Infrastruktur für netzbasiertes wissenschaftliches Arbeiten (eSciDoc) aufgesetzt.

LuKII

LuKII
contact:

Dr. Hans-Jürgen Goebelbecker

links:
Partner:

KIT-Bibliothek, Steinbuch Centre for Computing (KIT) u.a.

startdate:

November 2009

enddate:

August 2012

Wissenschaftliche Informationen werden heute vor allem digital erstellt und verfügbar gemacht. Wissenschaft und Bibliotheken haben die daraus resultierende Notwendigkeit einer langfristigen digitalen Archivierung erkannt und gemeinsam Sicherungssysteme wie LOCKSS und kopal entwickelt.

  • LOCKKS (Lots of Copies Keep Stuff Safe) ist eine Open-Source- und Peer-to-Peer-Infrastruktur zur dezentralen Sicherung digitaler Medien und stellt die Integrität der Daten sicher.
  • kopal (Kooperativer Aufbau eines Langzeitarchivs digitaler Informationen) stellt die Langzeitarchivierung sowie die Emulation, Konversion und Migration auf aktuelle Datenformate sicher.

Vom Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der Humboldt Universität zu Berlin, dem Computer und Medienservice (CMS) der Humboldt-Universität zu Berlin und der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) wurde das Projekt LuKII (LOCKSS und KOPAL Infrastruktur und Interoperabilität) ins Leben gerufen, um ein LOCKSS-Netzwerk in Deutschland mit Kooperationspartnern aufzubauen, die Interoperabilität mit kopal herzustellen und in einer weiteren Phase den vollständig entwickelten Prototyp mit Hilfe von Tests zu erproben.
Die KIT-Bibliothek betreibt als einer der Projektpartner in Zusammenarbeit mit dem SCC und weiteren deutschen Bibliotheken im Rahmen des LuKII-Netzwerkes eine so genannte LOCKSS Box.